HERA LIND

Leserstimmen

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Weitere Lesermeinungen

Die Frau, die zu sehr liebte

Sabine Ebner

22. Oktober 2017

Bestes Lesefutter...

Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Man konnte einfach nicht aufhören...
Viele Frauen werden bestätigen, dass nur Frauen so lieben und leiden können. Es scheint unser Schicksal zu sein. Während ein Mann weitergeht, hadern wir noch lange mit dem Vergangenen...


Kuckucksnest

antje.moments

17. Oktober 2017

Rezension zu "Kuckucksnest"

Autorin: Hera Lind

Verlag: DIANA Verlag

Seiten: 447

ISBN: 978-3-453-35944-4

Preis: 9,99€

Inhalt:

Die Zwillinge Sonja und Senta fallen aus allen Wolken, als sie erfahren, dass sie beide unfruchtbar sind. Doch dank ihrer Männer stehen sie den endlosen Adoptionsmarathon durch, und so finden nach und nach zehn Kinder zu ihnen. Jedes hat einen anderen erschütternden Hintergrund – traumatisierte Kinderseelen, die Halt und Liebe brauchen. Die Zwillinge öffnen Haus und Herz, lieben bedingungslos und gründen eine turbulente Großfamilie, die stark genug ist, alle zehn Kinder aufzufangen …

Meinung:



Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den DIANA-Verlag für dieses Buch. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Das Cover des Buches macht einfach neugierig, es sieht lebendig aus und ich wollte das Buch unbedingt lesen.

Die beiden Protagonistinnen Senta und Sonja sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ich konnte mich super schnell in das Buch einlesen, es ist halt eine wahre Geschichte und das spürt man beim lesen auch. Soviel passiert, was man gar nicht erfinden kann, was man einfach erlebt haben muß. Ich habe mit den Zweien (und natürlich auch den Ehemännern) mitgelitten, mitgestritten und auch in den vielen wunderschönen Momenten war man einfach ein Teil davon.

Der Schreibstil ist einfach toll, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, so war ich dabei.



Fazit:




Das Buch war für mich einfach wunderschön und ich kann es nur jedem empfehlen, der sich gerne mitnehmen läßt.

Daher bekommt das Buch 5/5 Sternen von mir.(ich hätte glatt noch mehr Sterne vergeben)



Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)



Mein Mann, seine Frauen und ich

Margit Storm

10. Oktober 2017

Habe Ihr Buch gelesen und war zu dieser Zeit ausgerechnet in Salalah, ohne zu wissen, um was es sich in diesem Buch handelt. War sehr fasziniert und konnte mich gut in diese Frau hineinversetzen.


Kuckucksnest

MoZeilenherz

30. September 2017

Eine sehr wahre Geschichte

Das Buch hat mich angesprochen, weil ich selbst mit Kindern gearbeitet habe, die aus schwierigen Verhältnissen stammen, teilweise schwerst traumatisiert waren und an schrecklichen Folgeschäden litten, die Vernachlässigung oder Gewalt in frühester Kindheit mit sich gebracht haben.

Mit Kuckucksnest habe ich mich zu Anfang schwer getan. Die ganze Welt, die beiden Frauen, der Beginn der Adoptionen, das alles hat für mich ein bisschen verklärt und kitschig gewirkt und ich hatte schon ein Buch voller Klischees und unrealistischen Geschichten erwartet, doch dem war zum Glück nicht so. Nach dem ersten Viertel hat es mir immer besser gefallen. Die Geschichten der Kinder, die aus so unterschiedlichen, aber immer traurigen Verhältnissen stammen, waren für mich sehr realistisch dargestellt. In vielen Kindern habe ich reale Kinder aus meiner Arbeit wiedererkannt. Jemand, der nie mit solchen zerbrochenen Kinderseelen zutun gehabt hat, wird vielleicht sagen, die Geschichten seien übertrieben. Doch Kuckucksnest beschreibt wahr, real und vor allem schonungslos, was ein Trauma, in den frühesten Lebensmonaten, oft vielleicht auch nur Tagen, mit einem Kind anrichten kann. Wie überfordert man als Mutter sein kann und das Buch beschreibt auch, dass Liebe alleine eben manchmal einfach nicht reicht. Das Ganze wirkt einfach echt und authentisch, was sicher auch daran liegen mag, dass der Roman auf einer wahren Geschichte basiert. Beschönigungen, Verharmlosungen, aber auch Schwarzmalerei und Vorurteile über Adoption, traumatisierte Kinder und Jugendämter findet man in diesem Buch nicht.

Mir hat es unheimlich gut gefallen, wie beide Schwestern niemals aufgeben und sie nie auch nur eine Sekunde lag bereuen, was sie getan habe und im Verlauf des ganzen Buches immer wieder tun. Der Schreibstil der Autorin ist schön und flüssig zu lesen, ein bisschen anstrengend ist der häufige Sichtwechsel und manchmal musste ich erst eine Seite oder Stelle noch einmal lesen, damit mir klar wurde, dass ein Zeitsprung zwischen der einen und der anderen Zeile stattgefunden hat.
Das habe die wunderschönen, ehrlichen Geschichten und die Beschreibungen so vieler kleiner Momente, die viel mehr wert sind, als das große Ganze, wieder wett gemacht.

Abgesehen von dem nicht ganz so berauschenden Anfang und den beiden kleinen Kritikpunkten von gerade hat mir das Buch gut gefallen und bekommt von mir deswegen 4 von 5 Sternen.


Mein Mann, seine Frauen und ich

Gisela Simak

12. September 2017

Tausendundeine Nacht

Ich war ständig im Zwiespalt mit meiner Meinung über Nadia. Mal wollte ich sie schütteln, damit sie zur Besinnung kommt, mal trösten, weil ich sie auch sehr gut verstehen konnte.
Nach ihrer Scheidung fühlte sie sich eigentlich wohl. Lebte in einer WG zusammen mit einem jungen, hübschen Mann. Nur platonisch, versteht sich. Einziger Wermutstropfen war ihre Arbeitslosigkeit. Nach einem Türkeiurlaub entflammte ihre Leidenschaft für den Orient.
Sie erlernte das Zubereiten arabischer Gerichte und Bauchtanz.
Als sie einen Anruf von einem Karim erhielt, der sie besuchen möchte, wusste sie erst gar nicht wie ihr geschah. Nadia wurde Karim von einem befreundeten Ehepaar empfohlen. Sie verliebte sich auf Anhieb in diese wunderbare Stimme. Als sie ihn dann vom Nürnberger Bahnhof abholte, wurden ihre Knie regelrecht wackelig.
Daheim verwöhnte sie ihn mit arabischen Gerichten. Karim erzählt ihr von seinem Leben. Häufig gluckste er (lachte) was Nadia ein Kribbeln im Bauch bescherte. Lange Rede kurzer Sinn: Oktober 1995 hatten sie sich kennengelernt. November 1995 heirateten sie in Amsterdam.
Ich hatte so meine Probleme damit. Karim hatte ja schon eine Frau und drei Kinder.
Er wollte unbedingt Nadia als Zweitfrau. Da eine Scheidung für einen gläubigen Moslem unmöglich ist, musste er sich nun um zwei Frauen kümmern.
Ich habe mich gefragt: Echt Nadia? Wirklich? Du als selbständige Frau, die sich gerade von einem Fremdgänger scheiden lassen hatte, willst nun eine Zweitfrau werden? Und das von Kopf bis Fuß verschleiert????
Klar, Karim war ja so verletzlich und einsam. Er brauchte eine Frau, die mit ihm auf "Augenhöhe" war!
An dieser Aussage sollte Nadia noch so manches mal zu knabbern haben.

Mir gefielen die Beschreibungen vom Orient wahnsinnig gut. Ich konnte Nadias Liebe zu diesem Land sehr gut verstehen. Als Karim mit ihr in den Oman gezogen war, durfte sie Seite an Seite mit ihm arbeiten. Nadias Ideenreichtum brachte ein Hotel in die grünen Zahlen. Man schätzte die deutsche Frau sehr. Alles könnte wunderbar sein, wäre da nicht auch noch Frau Nummer 1! Und bald schon Nummer 3 .....
Eines musste man Karim hoch anrechnen. Er sorgte stets für alle Frauen und Kinder. Niemals wurde er handgreiflich. Seine Frauen durften verreisen wann- und wohin sie wollten.

Mein Fazit

Tausendundeine Nacht wurde zu einem real gewordenen Traum für Nadia. Sie erfuhr die große Liebe und Wertschätzung eines kultivierten Moslems. Sie fühlte sich geborgen. Sie fühlte sich verraten. Sie war unendlich glücklich. Sie war unglücklich.
Eine deutsche Frau verlässt ihre Familie, um mit einem Moslem auf Augenhöhe glücklich zu werden. Zuckerhut und Peitsche.
Und doch kann man Nadia verstehen. Picknicks an malerischen Stränden am arabischen Meer. Weiße Lehmhäuser, die bei Sonnenauf- und Untergang in ein märchenhaftes Licht getaucht werden. Dazu ein Blick aus den Augen eines Mannes, der pure Liebe verspricht.
Hera Lind hat hier einen bildgewaltigen Roman hingelegt. Ängste und Hoffnungen wurden von der Autorin gut eingefangen. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Es gibt sie ja auch im realen Leben. Ich habe nun das Gefühl, alle persönlich zu kennen.

Egal was Nadia mitmachen musste, viele Dinge waren es wert. Ja, und auf seine Art war Karim wirklich treu.

Eine absolute Empfehlung von mir. Lest dieses Buch. Meine Besprechung ist nur ein kleiner Bruchteil dessen, was Nadia erlebt hat. Auch ihr familiärer Hintergrund geht zu Herzen.

Vielen Dank Hera Lind. "Mein Mann, seine Frauen und ich" ist bisher mein Highlight 2017!


Die Frau, die zu sehr liebte

Dammasch Waltraud

12. September 2017

Das Buch, das ich liebe

Dieses Buch kaufte ich mir nach einer sehr, sehr unterhaltsamen Veranstaltung von Frau Lind in Freyenstein. Jeden Abend lese ich mit Spannung viele Seiten und kann gar nicht den nächsten Tag abwarten, so spannend und interessant finde ich das Buch. Es ist für mich eine Sensation, da ich schon sehr lange kein Buch mehr in der Hand hatte. Dieses Buch kann ich nur immer wieder empfehlen.


Die Sehnsuchtsfalle

Gisela Simak

02. September 2017

Aufwühlend und unfassbar!

Meine Meinung

Selten habe ich ein Buch gelesen, welches bei mir total gemischte Gefühle ausgelöst hat. Ritas Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. So viel Naivität, so viel Egoismus und Uneinsichtigkeit, ließ mich stellenweise richtig sauer werden.
Sie hatte sich in den aus Ghana stammenden Tony verliebt. Daran fand ich nichts auszusetzen. Jedoch hatte dieser Tony andere Pläne. Er wollte sein Studium beenden und dann in seiner Heimat die für ihn ausgewählte Frau heiraten. Er gab Rita Geld, um ihre Schwangerschaft abzubrechen. Riet ihr, sich selber auch beruflich zu festigen.
Rita entschied sich jedoch für das Kind, was ich sehr gut fand. Von ihren Eltern konnte sie keine Hilfe erwarten. Rita war dort von jeher der Prellbock. Sie musste schon als kleines Mädchen im Haushalt mithelfen und auf ihre kleine Schwester aufpassen. Lebensfreude war nicht erlaubt. Es gab kein etwas dürfen. Es gab stets nur ein Muss, wenn es um Arbeiten im Haushalt ging. Ihre Brüder machten auf mich einen richtig fiesen Eindruck. Sie amüsierten sich über Ritas Aschenbrödeldasein.
So wundert es nicht, dass sich Rita in Köln wohler fühlte als in ihrem kleinen Heimatdorf. Ohne ihr Abitur zu beenden arbeitete sie in einem Nachtlokal.
Nachdem sie ihr Kind zur Welt gebracht hatte, verrichtete sie Arbeiten, die bestimmt nicht jeder Frau zusagen.

Sie lernte stets dunkelhäutige Männer kennen und wollte sie ihrem kleinen Sohn als Papas präsentieren. Unverantwortlicher ging es in meinen Augen gar nicht mehr. Der kleine Knirps musste sich des öfteren auf einen neuen Papa einstellen.
Beim Lesen dachte ich mir oft, wie ein Mensch nur so blind sein kann. Merkte sie denn nicht, dass diese Typen es nicht ernst mit ihr meinten? Erkannte sie nicht, dass es denen nur um eine Aufenthaltsgenehmigung ging? Ihre eingeengte Kindheit hatte natürlich dazu beigetragen, dass Rita Wärme suchte. In entscheidenden Momenten stand sie jedoch stets alleine da.
Einerseits wollte ich oft in das Buch hineinkriechen und Rita wachrütteln. Anderseits tat sie mir oft wahnsinnig leid. Sie musste mutterseelenallein ihr Kind auf die Welt bringen. Kurz nach der Geburt besuchte sie ihr Vater heimlich. Ihre Mutter durfte das nicht wissen.

Rita baute sich in Spanien ein neues Leben auf. Erfolgreich führte sie eine Strandbar.
Ihr Sohn war mittlerweile 14 Jahre alt. Auch in Spanien lebte sie wieder mit einem Mann aus Ghana zusammen. Ihr Sohn Ben verstand sich gut mit ihm und betrachtete ihn als Vaterersatz. Ihr Sohn machte Urlaub in Deutschland bei seinen Großeltern. In dieser Zeit tauchte Tony wieder bei ihr auf. Die Liebe entflammte aufs Neue. Tony, Tony und nochmal Tony. Ich habe mich wirklich gefragt, wie diese Frau nur so dumm sein konnte. Aber, es sollte noch viel schlimmer kommen. Ihr Sohn blieb in Deutschland. Tony starb bei einem Autounfall. Sie wurde von ihrem Exfreund nach Brasilien gelockt, weil sie dort angeblich ihren Tony wieder findet.
Dort hatte sie es mit einem total fadenscheinigen Typen zu tun und musste stets auf dessen Anruf warten. Auch in Brasilien füllte sie ihre einsamen Abende mit Tanzen in einem Nachtlokal und freundete sich mit den Mitgliedern einer Musikband an.

Sie erhielt von dem mysteriösen "Bruder" von Tony (ich kann es wirklich nicht fassen) Bettwäsche, die sie ihrem Sohn mitbringen soll. Am Flughafen wird sie festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Die Bettwäsche war gut mit weißem Pulver gepolstert. Dort erlebte sie die Hölle ......


Mein Fazit

Diese wahre Geschichte hat sämtliche Emotionen bei mir ausgelöst. Wut, Mitleid- bis Fassungslosigkeit. Ich verstand Rita ja noch als junges Mädchen. Sie wollte aus ihrem lieblosen Leben ausbrechen. Aber, lernt man mit den Jahren nicht auch ein bisschen dazu? Eigentlich ist Rita ja eine intelligente und fleißige Frau. Sie hatte stets gekämpft. Jedoch komme ich damit nicht klar, dass sie ihren Sohn stets vernachlässigte, um ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Sie tat das angeblich alles zum Wohl ihres Sohnes. Das kann man glauben oder nicht.

Eine Frau bricht aus ihrer kaltherzigen Familie aus, um später die Hölle zu erleben. Jahre verbrachte sie im Gefängnis. Alle bekamen regelmäßig Besuch. Rita war die einzige Frau, die kein einziges mal in all den Jahren Besuch bekam. So was hatten sie in dem Gefängnis noch nie erlebt.

Trotz ihrem grenzenlosen Egoismus und ihrer Naivität muss ich Rita zugestehen, dass sie eine Kämpfernatur ist. Manch einer hätte das Ganze nicht überlebt. Ich bewunderte sie oft, für ihren immer wieder kehrenden Optimismus und Fleiß.

Sehr interessant fand ich die Nachworte von Rita und Hera Lind.
Hera Lind hat mit dieser wahren Geschichte ein wahres Meisterstück hingelegt. Diese Story war auch für Hera eine Herausforderung. Ihr gewohnt spritziger Schreibstil konnte mich wieder begeistern. Die Protagonisten wurden von ihr sehr gut gezeichnet. Ich habe jetzt einiges erzählt. Diese Besprechung ist jedoch nur ein kleiner Bruchteil davon, was in diesem Drama abgeht.

Ich bewerte nur den Schreibstil. Die Geschichte konnte mich gefangen nehmen. Sie wurde mir nicht eine Sekunde langweilig.

Eine Empfehlung von mir.

Danke Hera Lind.


Mein Mann, seine Frauen und ich

Sunnywonderbookland

13. August 2017

Richtig gut

http://sunnywonderbookland.blogspot.de/2017/08/rezension-zu-mein-mann-seine-frauen-und.html

Autorin: Hera Lind
Verlag: Diana
Seitenanzahl: 400
Preis: 19,99 Euro
erschienen am 9. Mai 2017

Inhalt

Nach ihrer Scheidung genießt Nadia Schäfer die Unabhängigkeit. So lernt sie Karim kennen, einen gläubigen und gebildeten Moslem. Sie lässt sich auf ihn ein, heiratet ihn sogar, weil der Islam Liebe ohne Trauschein verbietet. Dass Karim bereits Frau und Kinder hat und die Ehe fortbesteht, nimmt sie in Kauf, denn er trägt Nadia auf Händen. Sie ziehen in den Oman, wo Nadia nur tief verschleiert aus dem Haus gehen darf. Sie tut es für Karim – ein fürsorglicher Ehemann, der sich auch noch um seine erste Frau kümmert. Bis er eines Tages Ehefrau Nummer drei mit nach Hause bringt …



Meine Meinung

Nadja ist in den 40-zigern und von ihrem ersten Mann geschieden. Sie interessiert sich für die arabische Küche und lernt dabei auch Karim aus Amsterdam kennen.
Schon bei ihrem ersten Treffen fragt er sie nach einer Heirat und sie lehnt ab und obwohl ihr alle davon abraten und die Idee verrückt finden, ist sie von ihm fasziniert.
Nach nur einem Monat heiratet sie ihn und geht ein paar Jahre später auch mit ihm in den Oman. Das er noch eine erste Frau hat, zählt für sie nicht. Erst als Ehefrau Nummer 3 auftaucht, ändert sie ihre Meinung.
Mir hat das Buch supergut gefallen. Ich war begeistert von Hera Linda Schreibstil und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Innerhalb von 24 Stunden habe ich es verschlungen.
Ich fand es sehr interessant, wie eine Frau, die ihr Leben lang alle Freiheiten genossen hat, plötzlich zu einer unterwürfigen Frau wird, die nicht mehr mit Männern spricht oder sie ansieht.
Hera Lind hat es auf jeden Fall geschafft Nadjas Liebe zu Karim darzustellen und man kann ihre Entscheidungen zum Teil auch sehr gut verstehen. Sie liebt Karim und bringt diese Opfer für ihn.
Das Buch war spannend bis zu letzt und die Beschreibungen der Orte in Oman waren wirklich zauberhaft. Man konnte es sich sehr gut vorstellen. Aber nicht nur die Orte waren wunderbar beschrieben, sondern auch die Personen, die sehr authentisch rüberkamen.
Der Schreibstil war wieder sehr flüssig und angenehm und man hatte keine Probleme in die Geschichte reinzukommen. Sie schafft eine wunderbare Atmosphäre und man vergisst alles um sich herum.



Fazit

Definitiv ein wundervolles, spannendes und sehr interessantes Buch, dass ich wirklich empfehlen kann. Nicht nur die Geschichte ist wunderbar, sondern auch die Orte und die Charaktere.
Ich habe das Buch innerhalb von wenigen Stunden verschlungen.
Insgesamt 5 von 5 Sternen.


Drei Männer und kein Halleluja

Schunder

10. August 2017

Ein Buch und kein Halleluja

Romane von Hera Lind konnte ich bis jetzt immer bedenkenlos kaufen. Rezensionen anderer Leser haben mich nie interessiert. Dieses Buch war das erste Buch überhaupt, dass ich nach ca. 150 Seiten gequälten Lesens in den Müll geworfen habe. Sehr sehr schade, dass so etwas überhaupt veröffentlicht wurde. Wüsste ich es nicht besser, würde ich kein Buch mehr von Hera Lind kaufen. Leider muss man mindestens einen Stern vergeben, den hat dieses Buch noch nicht einmal verdient.


Mein Mann, seine Frauen und ich

Memasbookworld

19. Juli 2017

Ein tolles Buch

Hallo ihr liebe,

heute gibt es die Rezension zu „Mein Mann, seine Frauen und ich“. Das Buch habe ich als Rezesionsexemplar vom Bloggerportal zugeschickt bekommen, ich danke an das Verlag DIANA.

Inhalt: Nach ihrer Scheidung genießt Nadia Schäfer die Unabhängigkeit. So lernt sie Karim kennen, einen gläubigen und gebildeten Moslem. Sie lässt sich auf ihn ein, heiratet ihn sogar, weil der Islam Liebe ohne Trauschein verbietet. Dass Karim bereits Frau und Kinder hat und die Ehe fortbesteht, nimmt sie in Kauf, denn er trägt Nadia auf Händen. Sie ziehen in den Oman, wo Nadia nur tief verschleiert aus dem Haus gehen darf. Sie tut es für Karim-ein fürsorglicher Ehemann, der sich auch noch um seine erste Frau kümmert. Bis er eines Tages Ehefrau Nummer drei mit nach Hause bringt…

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und zügelnd, doch an manchen stellen hat mich die Protagonistin namens Nadia Schäfer leider ein bisschen enttäuscht… Alles in einem war das Buch sehr Interessant.

Fazit: Ich empfehle das Buch jedem weiter der wahre Geschichten Lesen liebt.

Bewertung: Ich gebe das Buch 4,5 / 5 Sterne :-))