HERA LIND

Leserstimmen

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Weitere Lesermeinungen

Die Frau, die zu sehr liebte

Sylke

08. Februar 2016

Ich liebte auch zu sehr

ich schreibe gerade mein "Tagebuch einer Trennung" und wer meine Geschichte von außen betrachtet, wird sich genauso wie bei diesem Buch immer wieder fragen, wieso ich all die Anzeichen des Betruges und Verrates immer wieder übersehen oder ignoriert habe.
Ich kann mich gut in den ständigen inneren Konflikt von Linda A. hineinversetzen und es tut mir leid, dass eine Liebe ein solch schockierendes Ende erfahren muss, obwohl ich mit meinen Erlebnissen auf der Seite von Jochen stehe. Mit ihm fühle ich besonders mit.
Ich lese alle Bücher von Hera Lind und es ist jedesmal traurig, wie viele Leidensgeschichten es gibt und mit welcher inneren Kraft und Stärke sie bewältigt werden. Es beruhigt aber auch, dass am Ende vielleicht doch jeder bekommt, was er sich verdient hat.


Die Frau, die zu sehr liebte

autobuero

04. Februar 2016

Tolles Buch

Ich habe das Buch von meiner Nachbarin bekommen und muss sagen - Klasse. Ich habe noch nie ein Buch von Hera Lind gelesen, aber jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen.
Das Buch ist erstklassig geschrieben, die Geschichte geht ans Herz. Da sieht man wieder, dass Liebe blind macht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil man immer sofort wissen will, wie es weitergeht. Großes Kompliment an Hera Lind - toll geschrieben !!!


Die Frau, die zu sehr liebte

Bianka's Bücherkiste

19. Januar 2016

gute story

Als ich nach neuen Büchern Ausschau gehalten habe, ist mir dieses Buch durch den Klappentext ins Auge gestoßen. Liebe macht blind und in diesem Buch trifft das vollkommen zu. Eine Frau verliebt sich in einen anderen und macht damit nicht nur ihre Familie kaputt, nein sie und der Mann, den man nicht vergessen darf zu erwähnen, machen auch andere Familien kaputt. So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Am Anfang ist noch alles Friede Freude Eierkuchen, aber dies ändert sich nach einiger Zeit. Die Idylle trügt und das bringt eine sehr Spannende Wendung, aber auch die Geschichte rund um Linda nimmt Fahrt auf und macht immer mehr Appetit auf den weiteren Verlauf. Auch wenn die Geschichte leider vorhersehbar ist, ist sie dennoch interessant geschrieben.

Linde versucht es allen Recht zu machen. Ihr Liebhaber und späterer Mann verdient das Geld und sie kümmert sich um die Kinder, Haus und Hof inklusive Schildkröten und Kaninchen. Ansonsten hat sie immer die Kinder in die mehr als 40km entfernten Schulen gefahren. Sie macht sich immer abhängiger von ihm. Leider blickt sie erst am Schluss auf die wirkliche Maske von Frank.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man kam flüssig durch den Text. Es gab keine bis kaum vorhandene Füllwörter und Schachtelsätze. Sprachlich nicht unbedingt das Highlight, aber da kann man mal ein Auge zu drücken. Der Text war schnell gelesen.

Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet und passt deshalb gut in das Szenario hinein.

Eine wahre Geschichte die Interesse weckt, aber leider zu vorhersehbar ist. Allerdings ist die unerwartete Wendung am Schluss sehr interessant, und mindert das Resultat etwas nach oben.


Die Frau, die zu sehr liebte

Doris Menges

19. Januar 2016

Frau

Ein prima, prima Buch in 3 Tagen ausgelesen, spannend, herzzerreissend, einfach toll geschrieben.


Die Frau, die zu sehr liebte

Ingrid Eßer

13. Januar 2016

Unglaublich, aber wahr


Unglaublich, aber wahr ist die Geschichte von Linda aus Frankfurt, der „Frau, die zu sehr liebte“ über die Hera Lind den gleichnamigen Roman geschrieben hat.

Linda ist Mitte 40. Sie hatte eine schwierige Kindheit, hat aber dennoch Betriebswirtschaft studiert. Seit langen Jahren ist sie mit dem Dermatologen Jochen verheiratet und hat mit ihm gemeinsam zwei Kinder im Teenageralter. Nebenbei schreibt sie die Rechnungen für die Arztpraxis ihres Mannes. Die Ehepartner respektieren einander, jedoch ist die Liebe etwas in die Jahre gekommen. Da begegnet sie im Garten einer Freundin dem Nachbarn auf der Suche nach seiner Tochter. Frank ist erfolgreicher Banker. Auch in seiner Ehe ist die Liebe abgekühlt. Schon beim ersten Gespräch zwischen Linda und Frank springt ein Funken über. Beide finden einen Grund sich wiederzusehen und so beginnt eine heiße, romantische Liebesgeschichte, die darin mündet, dass Linda und Frank ihre Ehepartner verlassen und mit den Kinder gemeinsam ein großes Haus beziehen.

Linda ist finanziell nicht abgesichert. Sie ist sich dessen bewusst. Bei Streitigkeiten steckt sie grundsätzlich zurück damit bald wieder Frieden einkehrt. Doch im Laufe der Monate und Jahre wird Frank in gewissen Situationen immer aufbrausender, so dass das Miteinander immer schwieriger wird. Ganz nebenher erfährt sie immer mehr über die Hintergründe dafür. Und irgendwann begreift Linda, dass sie sich nicht alles gefallen lassen muss.

Die Autorin hat sich von Linda selbst die Begebenheiten erzählen lassen. Die zu Beginn nicht ungewöhnliche Liebesgeschichte steigert sich im Tempo bis zum Ende. Durch die Ich-Form der Erzählung bleibt der Leser an der Seite von Linda und lacht, weint, hasst und liebt mit ihr. Der Schluss liest sich wie ein spannender Krimi. Bei mir kamen Zweifel auf, ob die Schilderungen wahr sein können, zu unglaublich ist der Fortgang von Lindas Beziehung zu Frank. Daher habe ich mit wenigen Suchbegriffen wie beispielsweise Habgier, Frankfurt und dem Namen des Spiels dem Linda und Frank im Roman frönen, entsprechende Zeitungsberichte im Internet gefunden. Und ja, es ist wahr. Lediglich Namen und Orte hat Hera Lind verfremdet.

Der Schreibstil ist angenehm und daher lässt das Buch sich flüssig lesen, so verging die Zeit wie im Flug. Die Autorin füllt die Erzählung von Linda mit passenden Dialogen. Mit viel Einfühlungsvermögen hat sie die Geschichte der klugen Frau, die auf der Suche nach Anerkennung war und ihren Gefühlen gefolgt ist aufgezeichnet und mit Leben gefüllt. Linda hat Wertschätzung und Anerkennung gesucht und verloren. Hera Lind versteht es mit einer unglaublichen Story mitten aus dem Leben den Leser bestens zu unterhalten. Linda wünsche ich alles Gute für ihre Zukunft. Klare Leseempfehlung!


Die Frau, die zu sehr liebte

Szymanski

07. Januar 2016

Ein authentischer Roman über eine wahre Begebenheit!

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, ich kannte die Autorin schon, allerdings hatte ich bisher noch kein Buch von ihr gelesen. Der Klappentext überzeugte mich sofort und machte mich neugierig. Was ich natürlich richtig spannend fand, war die Tatsache, dass dieser Roman auf eine wahre Begebenheit basiert.

Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter schreiben, denn der Klappentext sagt mehr als genug aus.

Den Schreibstil der Autorin würde ich als locker und flüssig beschreiben, sie schreibt sehr fesselnd.
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Doch was ich leider zugeben muss, ist, dass dieser Roman doch sehr vorhersehbar ist.
Ich möchte niemanden zu nahe treten, aber ich wusste relativ schnell, worauf die Story hinaus laufen würde.
Ich habe mich schwer getan, ein Buch zu bewerten, welches nach einer wahren Geschichte geschrieben wurde. Dennoch kann ich sagen, mich hat dieses Buch gut unterhalten.

Die Charaktere in diesem Buch sind authentisch und realistisch gezeichnet, ich merkte deutlich, wie viel Herzblut die Autorin in jeden einzelnen Charakter gesteckt hat.

Die Handlung ist, wie ich schon erwähnte, ziemlich vorhersehbar. Aber dennoch hat mich die Handlung berührt und gefesselt.

Zusammenfassend gesagt ist "Die Frau die zu sehr liebte" ein authentischer und auch bewegender Roman, der mich gut unterhalten hat.

Ich empfehle dieses Buch weiter, wen die Vorhersehbarkeit nicht stört, der wird mit diesem Buch bestens bedient!

Fazit:

Mit "Die Frau die zu sehr liebte" ist der Autorin ein authentischer Roman über eine wahre Begebenheit gelungen. Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne!


Die Frau, die zu sehr liebte

schnäppchenjägerin

16. Dezember 2015

Unterhaltsam geschrieben und zum Ende überraschend spannend

Linda Albrecht, 47 Jahre alt, lebt mit ihrem Ehemann Jochen und ihren beiden gemeinsamen Kindern Patti und Simon im Taunus. Jochen ist Dermatologe mit eigener Praxis und beruflich entsprechend eingebunden. Zu Hause ist er eher passiv, hat keinen Blick mehr für seine Ehefrau und beschäftigt sich mit seinem Computer, an dem er abends überwiegend Berichte schreibt. Linda ist gelangweilt und frustriert und froh, den attraktiven und ein paar Jahre jüngeren Nachbarn ihrer Freundin kennenzulernen. Frank ist erfolgreicher Bankdirektor in Frankfurt/ Main, selbst verheiratet und Vater zweier Töchter. Aus einem prickelnden Flirt im Garten wird eine leidenschaftliche Affäre. Linda genießt es, von ihm die Beachtung zu erhalten, die ihr von Jochen gefehlt hat. Frank trägt sie auf Händen, macht ihr Komplimente und teure Geschenke. Bald können und möchten die beiden ihre Affäre vor ihren Ehepartnern und Kindern nicht mehr verheimlichen und ziehen zusammen in ihr Liebesnest nach Frankfurt. Später ist eine Traumvilla gefunden, in die sie mit den vier Kindern einziehen. Frank verbringt bis zu 14 Stunden täglich im Büro, um den luxuriösen Lebensstandard halten zu können. Linda managt das Familienleben, fährt allein die Kinder täglich 40 km zu ihren vier Schulen, kümmert sich um Hunde, Schildkröten und Kaninchen und versucht dabei, Frank alles Recht zu machen. Mit dem Alltag bröckelt die Fassade des Gentleman Frank. Er zeigt ein Bild von sich, das Linda nicht kennt und anfangs auch nicht wahrhaben möchte...

Ich hatte seit meiner Jugend keinen Hera Lind-Roman à la "Das Superweib" gelesen. Bei "Die Frau, die zu sehr liebte" handelt es sich allerdings um einen Tatsachenroman, der auf der realen Geschichte von Linda Albrecht basiert.

Hera Lind besitzt nach wie vor ihren flüssigen Schreibstil, weshalb sich das Buch fließend und durchaus unterhaltsam bis spannend lesen lässt. Als Leser ist man neugierig, wie die Geschichte von Linda Albrecht ausgehen wird und ob es ein Happy End für sie und zwei zerstörte Familien geben wird.

Richtig mitfühlen konnte ich aber nicht mit Linda. Von Anbeginn war sie mir aufgrund ihres affektierten Verhaltens, ihrer Ich-Bezogenheit und Überheblichkeit schlichtweg unsympathisch. Zudem war sie - blind durch die Verliebtheit eines Teenagers - naiv und lebte in ihrer eigenen Traumwelt.

Ich fragte mich bis zur annähernd 300. Seite, warum ihre Geschichte hatte niedergeschrieben werden müssen. Dann nahm der Roman aber an Fahrt auf und wurde richtig brisant und auch Linda wachte auf und nahm ihr Leben wieder in ihre eigenen Hände. Schockierend, dass sich diese Geschichte tatsächlich (abgesehen von der künstlerischen Freiheit der Autorin natürlich) ereignet hat.


Die Frau, die zu sehr liebte

Petra

22. November 2015

Klasse geschrieben

Hallo Hera Lind!
Mit dem Buch "Die Frau, die zu sehr liebte" ist Ihnen wieder mal ein sehr gutes Buch mit viel Spannung, Ironie und viel Wahrheit gelungen.
Ich habe bereits mehrere Bücher von Ihnen gelesen und freue mich...wenn es wieder ein neues Buch auf dem Markt gibt.
Wünsche Ihnen noch viele gute Ideen und Sie schreiben einfach klasse. Großartig. ...
Alles Gute ..ihre treue Leserin


Die Frau, die zu sehr liebte

Sabine Demandt

16. November 2015

Fesselnd wie alle Tatsachenromane von Hera Lind

Ich habe dieses Buch an einem Tag gelesen, denn man kann es nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal damit begonnen hat. Das ist mir mit allen Tatsachenromanen von Hera Lind so gegangen. Ich habe sie alle gelesen und freue mich schon auf den nächsten.


Tausendundein Tag

Roswitha Brennecke

25. August 2015

Habe dieses Buch verschlungen,bin überwältigt. Die Geschichte dieser Frau ist einfach unglaublich.Hoffe auf eine Verfilmung des Buches. Sehr schön geschrieben,muss die nächsten Bücher auch lesen,Kompliment an die Schriftstellerin! Danke für die schönen Lesestunden!