Gefangen in Afrika

Roman nach einer wahren Geschichte

Die Geschichte einer Frau, die in Afrika durch die Hölle geht

Ihre Kindheit ist die Hölle – die Nachkriegszeit prägt Gerti Bruns, die kaum Chancen auf Bildung hat. Mit dreizehn flieht sie aus ihrem Elternhaus, wird jedoch als unbezahltes Dienstmädchen wieder ausgenutzt. Eine erneute Flucht führt sie scheinbar ins Paradies: Der gut aussehende Leo Wolf bietet ihr endlich ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. Doch dann geht Leo ins politisch brisante Südwestafrika, wo Apartheid herrscht und Bürgerkrieg droht. Und er gibt keine Ruhe, bis Gerti endlich bereit ist, ihm mit den beiden Söhnen zu folgen. So gerät sie in die größte Falle ihres Lebens, der Gerti wieder nur durch Flucht entkommen kann – aber nicht ohne ihre Söhne! Wird die Familie je nach Deutschland zurückkehren?

Interview zu
»Gefangen in Afrika«

Gerti Bruns, aufgewachsen während des Zweiten Weltkrieges, ist eine typische Frau jener Zeit: Trotz großer Entbehrungen kämpft sie sich durch. Warum verliebt sie sich in Leo Wolf, einen Aufschneider, der sie eigentlich nur schlecht behandelt?

Anfangs behandelt er sie gut. Ihr Märchentraum wird wahr: Sie lebt als angesehene Bankiersgattin im Wohlstand. Erst als er sie nach Afrika lockt, wo er längst eine Zweitfamilie hat, zeigt er sein wahres Gesicht: Er will die Söhne, und sie steht mittellos und ohne Papiere da!

Der Traum von Afrika wird für Gerti und ihre Kinder bald zum Albtraum, und die eindrucksvollen Schilderungen ihrer Ängste zeigen, wie ausweglos ihre Situation ist. Wie gelingt es Ihnen, sich derart in die Gefühle Ihrer Heldinnen einzufühlen?

Einerseits muss ich Frau Gerti Bruns ein großes Kompliment machen: Sie hat perfekte Vorarbeit geleistet, indem sie mir ihre Erlebnisse, Gefühle, Ängste, Sorgen und Hoffnungen aufgeschrieben hat. Andererseits bin ich mit einer guten Portion Fantasie ausgestattet, die mir ermöglicht, mir ihre Situation genau vorzustellen. Während des Schreibens entstehen im Kopf detaillierte Bilder von Landschaften, Gerüchen, Geräuschen, Farben; Dialoge entwickeln sich, Personen erwachen zum Leben. Wenn die Protagonistin dann sagt: »Ja, genau so war es!«, bin ich glücklich.

Schicksalsschläge sind im Leben unausweichlich. Machen sie einen in jedem Fall stärker?

Sie fordern einen heraus, und wenn man nach dem ersten Schock in die Hände spuckt und sagt: »So, dieser Situation stelle ich mich jetzt!«, kann man über sich hinauswachsen. Jede Mutter wird nachvollziehen, dass man Kräfte entwickelt, von denen man nicht wusste, dass man sie hat. Im Nachhinein ein solches Buch über ihr Leben in der Hand zu halten, ist für Gerti Bruns sicher der schönste Lohn ihrer Tapferkeit. Ich freue mich sehr für sie.

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