Wenn nur dein Lächeln bleibt

Roman nach der wahren Geschichte einer Mutter, die niemals aufgab

Eine Mutter kämpft für ein menschenwürdiges Leben ihrer Tochter

Als die Diplom-Betriebswirtin Angela Hädecke Ende der Siebzigerjahre mit fünfundzwanzig ein Kind erwartet, sind sie und ihr Mann Bernd überglücklich. Doch sie spürt sehr bald, dass die Schwangerschaft nicht normal verläuft. Unter entsetzlichen Schmerzen bringt Angela die kleine Anja als lebloses Bündel zur Welt. Die Diagnose ist erschütternd: Durch Sauerstoffmangel ist Anja spastisch gelähmt, sie wird geistig und körperlich behindert bleiben. Angela nimmt ihr Schicksal an und kämpft für ein menschenwürdiges Leben ihrer Tochter, die im Rollstuhl sitzt, gewickelt werden muss und nicht sprechen kann. Immer wieder muss sie erfahren, dass Ärzte schwerstbehinderte Kinder vernachlässigen und jede Förderung purer Luxus ist. Doch die Liebe zu Anja schweißt Angela und ihren Mann zusammen. Sie wollen nur eins: Ihre Tochter soll leben.

Interview zu
»Wenn nur dein Lächeln bleibt«

Angela Hädicke bringt eine behinderte Tochter zur Welt und liebt sie von der ersten Sekunde an. Warum haben Sie gerade dieses besondere Familienschicksal ausgewählt?

Als Mutter von vier gesunden Kindern bin ich demütig und dankbar, nachdem ich die Geschichte von Frau Hädicke erfahren habe. Jede Mutter sollte dieses Buch lesen, das wirkt Wunder gegen jede noch so winzige Verstimmung in der Familie, und jeder Konflikt scheint lächerlich und ist vor allem lösbar! Ich ziehe meinen Hut vor allen Müttern von behinderten Kindern – ihre Kraft und Ausdauer hätte ich nicht. Man flippt ja schon aus, wenn ein nasses Handtuch am Boden liegt, oder Schokolade auf dem weißen Sofa klebt.

Frau Hädicke und ihr Mann leben bis zum Mauerfall in der ehemaligen DDR, wo sie nicht viel Unterstützung bekommen. Die Diskriminierung von Behinderten ist doch aber sicher überall zu finden, oder?

Ich denke die Brisanz dieser Geschichte wird sicher dadurch immens verstärkt, dass Angela und Bernd Hädicke in der damaligen DDR lebten und als Nicht-Parteimitglieder definitiv schon benachteiligt wurden, als die kleine Anja zur Welt kam. Die Schikanen und Demütigungen des damaligen politischen Systems sind für uns heute kaum mehr vorstellbar. Ein Ersatzteil für einen Rollstuhl: schier unmöglich! Dennoch, selbst im toleranten, aufgeklärten und sozialen Deutschland von heute werden Behinderte und ihre Angehörigen nach wie vor benachteiligt. Nach der Lektüre dieses Buches werden wir einem behinderten Kind viel liebevoller und seinen Eltern viel respektvoller begegnen – hoffentlich!

Warum glauben Sie, fällt es uns oft so schwer glücklich zu sein?

Wie heißt es so schön: „Nichts ist schlimmer zu ertragen, als eine Reihe von schönen Tagen.“ Die Tatsachenromane zeigen uns, wie gut es uns doch eigentlich geht. Und wie stark, hoffnungsvoll und positiv wir doch oft schon in weniger schwierigen Situationen sein könnten. Unsere Heldinnen und Helden des Alltags machen es uns vor.

Leserstimmen

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    Von: Doris Datum: 14. Januar 2019

    Ich danke Ihnen, Frau Hädicke, sehr für dieses Buch. Da ich ähnliche Erfahrungen mache oder gemacht habe wie Sie, hat mich diese Geschichte noch mehr gepackt als andere die diese Thematik nicht kennen.
    Meine Tochter kann zwar laufen, reden und selbständig essen, doch in vielerlei Hinsicht sprechen Sie mir aus dem Herzen.
    Ich wohne in der Schweiz und wir haben grade das Jahr 2019 angefangen. Ich bin froh dass sich diesbezüglich sehr vieles verändert hat, als noch damals in der DDR.
    Und doch bleibt vieles einfach kompliziert und ich brauche oft viel Geduld.
    Auch ich kämpfe immer wieder für meine Tochter und bin dazu noch Alleinerziehende. Menschen mit Beeinträchtigungen oder Handicap (mir gefällt das Wort "Behindert" überhaupt nicht) brauchen und kriegen zum Glück heute sehr gute Hilfe.
    Vermutlich könnte auch ich solch ein Buch füllen. Glauben Sie mir, ich fühle mit Ihnen. Als Betroffene habe ich mitgelitten und x Mal den Kopf geschüttelt. Danke dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben! Es gab mir Mut, dass es sich lohnt für etwas einzustehen, dass für eine Mutter und dem Kind wichtig ist.

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