Die Sehnsuchtsfalle

Roman nach einer wahren Geschichte

Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt …

Leserstimmen

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  • Lässt mich ratlos zurück

    Von: Sonjas Bücherinfos Datum: 4. März 2017

    Als ich angefangen habe zu lesen, dachte ich mir erst es ist alles sehr überspitzt und übertrieben. Rita trauert um ihren geliebten Tony, aber vergisst dabei ganz ihren Sohn. Ich persönlich weiß nicht was ich von Rita halten soll, denn sie trifft Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann und ich glaube jede Mutter würde das so sehen. Es kommt für mich so rüber, als wie wenn sie sehr egoistisch durchs Leben geht. Klar sie hatte es nicht immer leicht, aber das ist noch lange kein Grund sich so gehen zu lassen, denn sie hat schließlich noch Verantwortung. Rita ist unglaublich naiv und ich glaube selbst eine 15 Jährige, die frisch verliebt ist, wäre vernünftiger. Sie macht nach der Verhaftung eine schlimme Zeit durch, aber die Reue kommt da leider etwas zu spät.

    Die weiteren Protagonisten konnten mich da schon etwas mehr überzeugen. Ritas Sohn tut mir unglaublich leid und ich an seiner Stelle, hätte mich wohl für meine Mutter geschämt. Alle anderen Charaktere haben ihr eigene Last zu tragen und gerade vor den Frauen im Gefängnis hatte ich den allergrößten Respekt.

    Die Umgebungsbeschreibungen sind natürlich sehr authentisch und detailreich. Da musste ich wirklich schlucken, denn so etwas wünscht man nicht mal seinem schlimmsten Feind. Rita musste da viel erleben und wirklich durch die Hölle gehen. Ich war zum Teil wie gefangen in der Geschichte, weil ich das alles gar nicht richtig glauben konnte. Aber natürlich gab es auch ein paar schöne Orte, die man sich bildlich vorstellen konnte und auch etwas glücklicher wirkten.

    Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und so kann man das Buch kaum noch zur Seite legen, auch wenn man manche Dinge einfach nicht versteht. Die Autorin erzählt mit viel Offenheit Ritas Geschichte und lässt nichts aus. Ich konnte mir selber ein Bild von den ganzen Umständen machen und war wie in einem Bann. Einerseits passiert viel in Ritas Leben, andererseits dreht sich aber auch immer wieder alles um dasselbe. Das Ende kam mir persönlich etwas zu schnell und zu perfekt. Klar es ist eine wahre Geschichte, aber ich denke zwischendurch sind dann schon noch andere Dinge vorgefallen, die gar nicht erzählt wurden.

    Fazit
    Alles in allem habe ich diese wahre Geschichte gerne gelesen, dennoch bleiben viele Fragen offen, was sich Rita in bestimmten Situationen gedacht hat. Es war durchaus spannend und gefühlvoll, trotzdem lässt mich das Buch etwas ratlos zurück.

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  • Rezension: Die Sehnsuchtsfalle

    Von: BookEmotions Datum: 26. Februar 2017


    Meine Meinung:
    Wie alle Bücher von Hera Lind hat mir auch das Buch wieder super gefallen ich habe es an einem Tag durch gelesen. Es hat meine Erwartungen übertroffen.
    Die Spannung ist bis zum Ende da und der Schreibstyle ist wie gewohnt super.
    Nur zu empfehlen.

    Ich gebe dem Buch: 5 Sterne

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  • E-Book : Die Sehnsuchtsfalle

    Von: Fadentante Datum: 31. Januar 2017

    Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt …

    Das war bereits wieder so ein Roman nach einer wahren Geschichte von Hera Lind, bei dem man das Buch einfach nicht zur Seite legen kann.

    Ok, beim Lesen habe ich mir oft die Frage gestellt, wie ein einzelner Mensch, wie eben diese Rita, so naiv und blind sein kann. Rita, die vor lauter Sehnsucht, ihrem Sohn einen Vater zu geben, immer wieder an die "falschen" Männer gerät. Immer auf der Suche, dem Sohn, dessen Vater ein Schwarzer ist, einen ebenfalls dunkelhäutigen Mann als Vaterfigur zur Seite zu geben, verwickelt Rita immer wieder, kaum dass sie ihr Leben geregelt hat, in eine Katastrophe nach der anderen. Und so geschieht es auch, dass sie unter dem Vorwand, den Vater ihres Sohnes in Brasilien zu finden, nach Brasilien fliegt und dort als Drogenkurier missbraucht wird. Natürlich wird sie verhaftet und kommt in ein brasilianisches Gefängnis. Dort erlebt sie die Hölle auf Erden, so dass sie manchmal bereits mit ihrem Leben abschließt, abschließt mit dem Gedanken, ihr Kind niemals mehr wiedersehen zu können. Der geliebte Sohn, von dem sie nicht weiss, wo er während ihres Gefängnisaufenthaltes lebt und wie es ihm geht. Fast nicht vorstellbar, wie es einer Mutter so gehen kann !

    Na ja, am Ende wird Rita entlassen, kann genug Geld in Brasilien sparen, um wieder nach Deutschland zu kommen, findet auch ihren Sohn wieder, aber die Gefängniszeit hat Rita doch verändert. Sie hat Schwierigkeiten, in Deutschland zurecht zu kommen. Nur ihr Sohn und ein kleiner Straßenjunge, den Rita nach ihrer Haft aufgenommen hat, sind die Lichtblicke in ihrem Leben. Die Geschichte hat zwar ein Happy End, aber so richtig glücklich kann man mit dem Ende nicht sein, eben eine Geschichte, die das Leben schrieb, ohne Himmel hoch jauchzendes Glück am Ende, sondern eben das stille kleine Glück, das man auch schätzen und lieben lernen kann.

    Dieses Buch hat wieder einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen, nicht nur, dass ich das Buch wieder in kürzester Zeit gelesen habe, sondern auch, dass es mich noch Tage, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, beschäftigt, was für eine Geschichte !

    Meine Bewertung :
    5 von 5 möglichen Punkten

    An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

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  • Hera Lind - wann kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück?

    Von: Blog-a-holic Datum: 30. Januar 2017

    Zum Inhalt:

    Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt …

    Über die Autorin:

    Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen von "Die Champagner-Diät" und "Verwechseljahre" bis "Eine Handvoll Heldinnen" sensationellen Erfolg hatte. Auch mit ihren Tatsachenromanen "Der Mann, der wirklich liebte", "Die Frau, die zu sehr liebte" und "Kuckucksnest" eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

    Mein Fazit und meine Rezension:

    Hera Lind ist eine Bestsellerautorin und nicht nur mir, sondern auch vielen anderen treuen LeserInnen bekannt aus dem Romantik-Genre. Wie gerne habe ich ihre Bücher gelesen und später dann auch meiner Mutter gegeben, denn auch sie ist ein begeisterter Hera Lind-Fan.

    Bereits mit dem letzten Buch "Kuckucksnest" hat die Autorin bewiesen, dass sie nicht nur im Romantik-Genre Zuhause ist, sondern auch Geschichten schreiben kann bzw. erzählen kann, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Und auch dieses Mal ist es wieder so weit:

    Hera Lind erzählt die Geschichte von Rita Rosario, einer Frau, die einige Schicksalsschläge im Leben mitgemacht hat, zuletzt den plötzlichen Unfalltod ihres geliebten Mannes. So gut es geht macht sie weiter, auch im Hinblick auf ihren Sohn. Doch wie soll eine vom Leben gezeichnete Frau mit der Nachricht umgehen, dass ihr Mann bei dem Unfall doch nicht umgekommen ist? Dass er noch lebt? Und dass er sich in einem fremden Land aufhält und dort ein neues Leben führt? Rita ist geschockt und wird zugleich von einer unbändigen Kraft gepackt: sie will ihren Mann finden!

    Mit Hilfe ihres Nachbars findet sie den jetzigen Aufenthaltsort heraus und begibt sich auf die Reise, hin zu ihrem tot geglaubten Ehemann. Doch leider ist der so nette Nachbar nicht der freundliche und hilfsbereite Mensch, der er vorgibt zu sein: in Brasilien wird Rita von der Polizei verhaftet, da man bei ihr eine große Menge Kokain findet und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf ... Rita kommt ins brasilianische Gefängnis ohne Aussicht auf ein glückliches Ende.

    Hera Lind weiß, wie sie ihre Leser fesselt. Ihr Schreibstil ist einfach prägnant und gerade in dieser Geschichte hat es sich von neuem gezeigt: die Autorin ist kein Neuling auf ihrem Gebiet! Rita Rosario, die Protagonistin, wurde von Hera Lind interviewt, sie hat ihre Tagebücher erhalten, die sie in der Gefangenschaft verfasst hat und daraus eine Geschichte "zusammengekürzt". Leider fällt gerade dieser Aspekt sehr ins Auge! Die Geschichte von Rita ist an einigen Stellen zu kurz, zu zusammengefasst und Leser-gerecht-in-Häppchen-geschrieben. Mir kam es manchmal so vor, als ob man an den falschen Stellen gekürzt hat!

    Auch mit Rita bin ich absolut nicht warm geworden. Sie stellt sich selbst als Opfer in der gesamten Geschichte dar, doch dass sie auch eine Mitschuld an dem Erlebten trägt, will sie nicht einsehen! Ich finde ihr Verhalten meist naiv, wenn nicht sogar fahrlässig! Auf kurz oder lang war klar, dass etwas derartiges passiert! Ich weiß nicht, ob Rita wirklich diesen Charakter hat, wie er im Buch beschrieben wurde oder aber ob hier auch gekürzt wurde, aber genau so, kann man sie als Leser nicht für voll nehmen. Meines Erachtens ist sie kopflos in ein Abenteuer gestürzt, was sie selbst zu verantworten hat. Dem toten Ehemann in ein fremdes Land "nachjagen", regelrecht einem Hirngespinst folgen, dabei das Kind in der Obhut eines Mannes lassen, der wohl der Drahtzieher hinter dem Kokainschmuggel war und die mitgenommene Ware noch nicht mal inspizieren oder hinterfragen?! Dann zum toten Ehemann: hat es keine Beerdigung gegeben? Hat sie nicht Abschied nehmen können? Fragen über Fragen, die Geschichte ist sehr obstrus und wird durch die vielen Rückblenden in die Vergangenheit auch nicht besser - eher fragwürdiger.

    Zu guter letzt: der Schluss! Nein, ich verrate nicht, wie es ausgeht - obwohl in einigen anderen Rezensionen gespoilert wird - nur soviel: mir ging es einfach zu schnell! Auch hier war wohl wieder ein dicker Rotstift am Werk, den man etwas im Zaum hätte halten müssen.

    Alles in einem entspricht dieses Buch nicht den Anforderungen, die ich persönlich an Hera Lind stelle. Natürlich ist es nicht ihre Geschichte, doch hat sie wohl genau dieses Schicksal ausgewählt, um es dem Leser zu erzählen. Ich hoffe auf das nächste Buch! Vielleicht auch wieder mal vom "alten Schlag".

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  • Nach einer wahren Begebenheit

    Von: Buchwurm Datum: 20. Januar 2017

    Ein Roman nach einer wahren Begebenheit. Rita wird in Brasilien reingelegt und am Flughagen mit Kokain erwischt. Sie wird ins Gefängnis gebracht und erlebt dort ihren schlimmsten Albtraum. Eine sehr tragische Geschichte.

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