Eine Handvoll Heldinnen

Roman

Augen zu und dem Herzen folgen

Katja lebt nur für Mann, Tochter, Hund und Haushalt, und einen Job wuppt sie auch noch nebenbei. Alle halten das für selbstverständlich, und keiner dankt es ihr. Erst die originelle Nachtklubbesitzerin Erna zeigt ihr, dass man für Dienstleistungen jeder Art auch Anerkennung erwarten kann. Und so ist Erna eine von fünf Heldinnen, durch die sich Katjas Leben plötzlich ändert …

Leserstimmen

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  • Manchmal ist weniger mehr

    Von: Chrissi66 Datum: 8. Juli 2015

    Ich habe schon einige Bücher von Hera Lind gelesen, auch die Bücher über wahre Geschichten, die Hera Lind in Romanform herausgegeben hat. Bisher haben mir die Romane und der Schreibstil der Autorin gut gefallen. Wie die meisten neuen Romane von Hera Lind beruht dieses Buch auch auf realen Erlebnissen von verschiedenen Menschen, die die Autorin hier in einem Roman „gepackt“ hat.

    Beschreibung des Buches:
    Das Buch „Eine Handvoll Heldinnen“ von Hera Lind ist 2015 im Diana Verlag erschienen. Es hat 382 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man eine weiße Garderobe mit verschiedensten bunten Kleidungsstücken. Eine lila Handtasche mit türkisen Schal und Schuhe stehen auf einem Holzboden vor einer grünen Wand. Es wirkt, als schaue man in den Flur einer fröhlichen kleinen Familie.

    Kurze Zusammenfassung:
    Katja lernt im Urlaub mit Ehemann Albert die Nachtclubbesitzerin Erna kennen. Durch ihre Hilfe erkennt sie, dass sie in ihrem Leben etwas ändern muss. Der mürrische Ehemann Albert behandelt seine Frau Katja wie ein Hausmütterchen, das für Kindererziehung, Kochen und für ihn bereit stehen muss. Als dann noch Tochter Juli durch das Abitur rasselt, hängt der Haussegen schief. Katja beginnt heimlich bei einer großen Bank zu arbeiten, als sich ein Enkelkind ankündigt, gibt sie den Job auf, kümmert sich um das Enkelkind und hilft bei Erna im Nachtclub aus. Nach einem Streit verschwindet der Kindsvater. Er macht sich auf den Jakobsweg…

    Mein Leseeindruck:
    Als ich das Buch nach mehr als 10 Tagen fertig gelesen hatte, habe ich mich gefragt, warum man in einen doch zu Beginn recht lustigen und unterhaltsamen Roman so viel hineinpacken muss. Der Stoff hätte für mindestens zwei weitere Bücher gelangt…

    Der Roman beginnt, wie viele von Hera Linds Romanen, recht lustig. Schnell fand ich die verschiedenen Charaktere sympathisch bzw. weniger sympathisch. Der humorvolle Stil ist zunächst reines Lesevergnügen, doch dann hatte ich den Eindruck, dass in diese Geschichte einfach zu viel hinein gepackt wurde. So manches wirkt auf mich unglaubwürdig. Z.B. dass die Protagonistin ohne das Wissen ihres Mannes in einer Bank, zu der sie pendelt, Vollzeit arbeitet. Als sie diese Arbeitsstelle aufgibt empfiehlt sie ihren Mann für diese Stelle und der merkt noch nicht einmal, dass sie seine Vorgängerin war. Auch das Arbeiten im Nachtclub bleibt gänzlich unbemerkt. Und so gibt es noch so manche Stellen, die ich ziemlich unrealistisch finde. Als Mutter, Tochter und Enkelin dann noch urplötzlich den Jakobsweg bewandern, wollte ich das Buch zur Seite legen. Ich habe es dann doch noch fertig gelesen und mich weiter über so manches gewundert.

    Die im Titel genannten Heldinnen kommen zwar im Roman vor, passen aber m.E. so überhaupt nicht zur eigentlichen Geschichte um Katja und ihre Familie. Ich finde, dass in diesen Roman zu viele Themen hineingepackt wurden, die nicht alle einer Protagonistin „passieren“ müssen. Man hätte mit den verschiedenen Themen gut und gerne drei Bücher schreiben können.

    Fazit
    Eigentlich hat mich dieser Roman nicht großartig entspannt, lustig fand ich ihn nur zu Beginn und zwischendurch habe ich mich über die vielen Themenwechsel geärgert. Eigentlich hätte jede Frau, deren Schicksal in diesem Buch erwähnt wird einen eigenen Roman verdient. Alles zusammen in eine Geschichte um Katja und ihre Familie hineinzupacken ist für mich weniger gut gelungen.

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  • Amüsanter Lesespaß

    Von: Anja Schoof Datum: 8. Juli 2015

    Ich habe meinem Mann im Auto eine Leseprobe aus der Zeitschrift vorgelesen und wir haben beide über die Darstellung der dicken Erna gelacht. Ich habe mir sofort das Buch gekauft und innerhalb einer Woche gelesen. Toll,wie Katja sich verändert und ihren Mann in die Wüste geschickt hat. Schöner leichter Lesespaß!!

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  • Eine Handvoll Freundinnen

    Von: Franzi Wartenberg Datum: 21. Mai 2015

    Nicht nur "Eine Hand Voll Heldinnen" hat mal wieder bewiesen, dass Hera Lind ein besonderes Händchen dafür hat, lustige und ernste Geschichten zu einem Meisterwerk zusammen zu basteln. Sie schafft es, auch die dramatischsten Schicksale niemals nur traurig wirken zu lassen, sondern auf das Postive aufmerksam zu machen. Ohne zu belehren - immer mit einer großen Portion Humor und einem Hauch von Ironie des Lebens. Ihre Bücher sind spannend, unterhaltsam, frech, witzig und erfrischend.
    Am Ende hat man immer eine Handvoll neuer Heldinnen kennen gelernt und in ihnen Freundinnen gefunden.

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