Die Frau, die frei sein wollte

Roman nach einer wahren Geschichte

Selma kommt Anfang der 1960er-Jahre als Gastarbeiterkind mit ihren Eltern und Geschwistern aus der Türkei nach Köln. Sie schwebt im siebten Himmel, als sie sich mit siebzehn mit ihrer großen Liebe Ismet verloben darf. Doch ein zufälliges Zusammentreffen mit Orhan wird ihr zum Verhängnis. Arglos steigt Selma in das Auto des ihr fast unbekannten Mannes – was dann passiert, ist ein einziger Albtraum. Sie verliert ihre Ehre und ihre Freiheit, und das Glück mit Ismet zerplatzt für immer. Sie gehört nun Orhan. Aber Selma gibt nicht auf...

Leserstimmen

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  • Lesenswert

    Von: Biggi Datum: 5. Dezember 2018

    Die Geschichte ist tragisch, man kann sich kaum vorstellen, was die junge Frau erdulden musste! Sehr gutes Buch!

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  • Ein schlimmes Schicksal, einer starken Frau

    Von: Silke Datum: 3. Dezember 2018

    Hera Lind schreibt über das schlimme Schicksal von Selma, einer jungen Türkin, die mit 17 Jahren zwangsverheiratet wird. Andere Länder, andere Sitten möchte man bei dem Buch sagen und es ist schwer auszuhalten, wie Selma all die seelischen und körperlichen Grausamkeiten in ihrer Zwangsehe aushält. Ein Weg durch die Höhle mit einem dann doch guten Ende. Einzig der Sprung von Gegenwart in die Vergangenheit erschwert das flüssige Lesen.

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  • Die Frau, die frei sein wollte

    Von: Gelinde Reiter Datum: 3. Dezember 2018

    Die Frau, die frei sein wollte, von Hera Lind

    Cover:
    Hier kommt gut das gehetzte und angstvolle Gefühl der Protagonistin rüber.

    Inhalt:
    Selma kommt Anfang der 1960er Jahre als Gastarbeiterkind mit ihrer Familie nach Deutschland.
    Sie und ihre Familie lebt sich schnell ein, wenn auch der Balanceakt zwischen heimatlicher Kultur und deutscher Lebensweise immer zu spüren ist.
    Alles könnte so gut verlaufen, wäre da nicht Orhan!
    Ein Mann (Türke) der in türkischen Denkweisen verhaftet bleibt und Selma besitzen will.
    Er entführt Selma quasi und für sie beginnt ein jahrelanger Höllentripp.

    Meine Meinung:
    Eine Geschichte, die ich mit Entsetzen und Gänsehaut gelesen habe.
    Meine Gedanken fuhren Achterbahn:
    Es ist so unglaublich, was Selma erduldet hat, und immer wieder kommt der Gedanke, warum hat sie sich nicht gewehrt, warum niemandem anvertraut?
    Aber dann kommt immer wieder Ansatzweise das Verstehen: sie ist in ihrer Denkweise und ihrem erzogenen Rollenverhalten gefangen.
    Wie oft geht es uns nicht selber so: wir wollen ganz anders sein und handeln und schaffen es einfach nicht.

    Trotzdem finde ich einfach Widersprüche, die wir uns mit westlichen Denkweisen vermutlich nicht erklären können.
    Selma betont immer wieder, wie sehr die Familie zusammenhält, z.B. keine alleinerziehende Frau steht alleine da, aber dann wird eine junge Frau, sofort verstoßen, nur weil sie schwanger ist??

    Auf jedenfall ist dies eine Lebensgeschichte, bei der man wirklich kaum glauben kann, dass Selma sich daraus wie der Phönix aus der Asche erhebt und immer stärker und selbstbewusster wird.
    Das Happy End am Schluss ist irgendwie unglaublich.

    Der Schreibstil hat mir nicht so gefallen.
    Hier wird kunterbunt durch die Jahre gesprungen. Zwar steht am Beginn der einzelnen Kapitel immer die Jahreszahl, aber es war schon schwierig zu überlegen was war jetzt 1979, 1988,1972, 2013 dann doch wieder 1985.
    Und dies mehr als 50 mal, das finde ich unnötig und total verwirrend.
    Auch ein inhaltlicher Widerspruch hat mich kurzzeitig sehr verwirrt.

    Autorin:
    Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

    Mein Fazit:
    Selma durchlebt einen jahrelangen Höllentripp, ein Martyrium, das ich mir nicht vorstellen kann.
    Doch sie erhebt sich wie ein Phönix aus der Asche und wird stark und selbstbewusst.

    Es wird zwar im Buch darauf hingewiesen, dass dies kein rein türkisches Problem ist, aber die Verflechtungen hier sind eben nun mal mit dieser mir so völlig fremden Kultur und Denkweise.
    Von mir 4 Sterne.

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  • Andere Kulturen, andere Sitten

    Von: Diane Jordan Datum: 28. November 2018

    Die Frau, die frei sein wollte: Roman nach einer wahren Geschichte

    Diane Jordan

    Andere Länder, andere Sitten, so lautet ein bekanntes Sprichwort und über den eigenen Tellerrand schauen und Eigenheiten anderer Kulturen kennen zu lernen, ist manchmal ganz schön hart, wie mein neuester Taschenbuch-Roman aufzeigt. „Die Frau, die frei sein wollte“ von der Spiegel Bestseller Autorin Hera Lind ist extrem spannend. Ein Roman nach einer wahren Geschichte, die tief unter die Haut geht und den Leser noch lange nach dem er das Buch zu Ende gelesen hat, nachdenklich macht. Mir jedenfalls hat das schwere Schicksal der Türkin Selma, die hier in Deutschland gut integriert war, sehr zugesetzt. So etwas darf und sollte es in keiner Kultur geben. Zwangsehen, gegen den Willen eines der Heiratenden, gruselig alleine die Vorstellung.... Der damit verbundene psychische Druck ist schon eindrucksvoll im Titelbild des Covers umgesetzt. Es zeigt eine Frau mit Tochter, die sich scheinbar ängstlich und verfolgt aus einer schemenhaft im Hintergrund gehaltenen Stadt entfernt. Und der Tatsachenroman von Hera Lind erinnert mich an ein ähnliches Schicksal, das ein mir bekanntes Mädchen, damals in den 80ziger Jahren erleiden musste. Die wurde ebenfalls mitten aus Deutschland zwangsverheiratet und musste zurück in die Türkei, obwohl sie kein Wort türkisch sprach. Wahrscheinlich habe ich deshalb instinktiv nach diesem dicken Buch gegriffen. Fesselnd und einfühlsam gibt die Autorin die Geschichte um Selma wieder. Deren Lebensgeschichte wird in zwei parallele Zeitstränge, die Vergangenheit so wie die Gegenwart gegliedert und so bekommt der Leser schnell tiefere Einblicke in den spannenden Plot. Am liebsten würde ich zwischen die Seiten springen und der armen Selma beistehen und sie aus dieser Zwangslage befreien. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, was dort geschieht. Das die Familie nicht eingreift und hilft. Wahnsinn! Allerdings kenne ich wiederum türkische Familien, die so nicht handeln und solche Dinge ebenfalls nicht billigen und ihren Kindern helfen würden. Nichts desto trotz rüttelt dieses Buch auf und schärft den Blick für andere Kulturen, ihre Sitten und Gebräuche. Und ich bin heilfroh, dass ich mir meinen liebevollen Ehemann alleine aussuchen konnte und glücklich mit ihm verheiratet bin!

    SELMAS LANGER WEG IN DIE FREIHEIT

    Inhalt:
    Selma kommt Anfang der 1960 Jahre als Gastarbeiterkind mit ihren Eltern und Geschwistern aus der Türkei nach Köln. Sie schwebt im siebten Himmel, als sie sich mit siebzehn mit ihrer großen Liebe Ismet verloben darf. Doch ein zufälliges Zusammentreffen mit Orhan wird ihr zum Verhängnis. Arglos steigt Selma in das Auto des ihr fast unbekannten Mannes – was dann passiert, ist ein einziger Albtraum. Sie verliert ihre Ehre und ihre Freiheit, und das Glück mit Ismet zerplatzt für immer. Sie gehört nun Orhan. Aber Selma gibt nicht auf...

    Die Autorin:
    Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie »Die Frau, die zu sehr liebte«, »Mein Mann, seine Frauen und ich«, »Der Prinz aus dem Paradies« und »Hinter den Türen« eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

    Weitere Bücher:
    Hinter den Türen: Roman nach einer wahren Geschichte
    Mein Mann, seine Frauen und ich: Roman nach einer wahren Geschichte
    Der Mann, der wirklich liebte: Roman nach einer wahren Geschichte
    Die Frau, die zu sehr liebte: Roman nach einer wahren Geschichte
    Die Sehnsuchtsfalle: Roman nach einer wahren Geschichte
    Himmel und Hölle: Roman - Nach der wahren Geschichte
    u.v.mehr

    Fazit: 5 Sterne***** “Die Frau, die frei sein wollte“ ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 416 spannende Seiten.

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  • Ein sehr fesselndes Buch

    Von: Bettina Huber Datum: 24. November 2018

    Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, litt förmlich mit Selma mit.
    Und dann das Happy End, das vergönn ich ihr von Herzen, denn was diese Frau durchgemacht hat, ist einfach ein Wahnsinn.
    Meine Hochachtung, liebe Frau Lind, so toll geschrieben wie ja die meisten ihrer Bücher. Warte schon aufs nächste. Lg aus Oberösterreich

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Pressestimmen

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  • »Ein Roman, der unter die Haut geht und aufrüttelt. Unbedingt lesenswert! « Tina

  • »Eine berührende Geschichte aus dem Leben, in dem Hera Linds Wortwitz einer Warmherzigkeit weicht, die hier eher angebracht ist.« Ruhr Nachrichten

  • »Ein bewegender Tatsachenroman von Bestsellerautorin Hera Lind über das Schicksal einer jungen Türkin mitten in Deutschland« reisetravel

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