Über alle Grenzen

Roman nach einer wahren Geschichte

Voller Begeisterung zieht die bayrische Familie Alexander in den späten 1950er-Jahren vom Chiemsee nach Thüringen, wo der Vater Direktor im Erfurter Zoo wird. Ein Paradies für die Kinder Lotte, Bruno und deren Schwestern. Doch dann wird die Mauer gebaut, und es gibt kein Zurück. Obwohl der musikalisch hochtalentierte Bruno gerade frisch verheiratet und Vater geworden ist, flieht er Hals über Kopf in den Westen. Er ist frei, hinterlässt aber eine geschockte Familie, deren Leben nun vollends aus den Fugen gerät. Besonders als Bruno den Vater anfleht, seiner Frau und dem Baby zur Flucht zu verhelfen ...

Leserstimmen

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  • Ein Ost-/ Westdrama

    Von: franzip86 Datum: 26. Dezember 2019

    Als der Familienvater der Alexander's ein tolles Jobangebot im Erfurter Zoo erhalten hat, ahnt die ganze Familie noch nicht was auf sie zukommt. Denn mit dem Bau der Mauer, steht auch der Familie eine Ausreise in die BRD im Weg. Die Familie versucht sich anzupassen und ihrem Schicksal ihren Lauf lassen. Nur Sohn Bruno, ein begnadeter Geiger wagt den Ausstieg und flüchtet in die BRD. Unter dieser Flucht muss die ganze Familie leiden...

    In der Gegenwart sucht Lotte verzweifelt nach ihrem Bruder Bruno, als sie ihn in einem Pflegeheim, total verwahrlost findet, steht für sie eins fest, sie will ihm sein restliches Leben noch in Würde zu Ende bringen lassen...

    Ich bin selbst in die DDR hineingeboren worden, aber ich komme aus einer Familie die sich komplett angepasst hat und sich dem Regime hingenommen hat. Ich habe es oft nicht verstanden, dass meine Familie etwas gegen Leute hatte, die zu DDR-Zeiten in den Westen abgehauen sind! Heute und nach einigen solchen Büchern, kann ich dies etwas verstehen, auch wenn ich nicht verstehe, warum so viele Leute Linientreu waren und sich nicht gewehrt haben!

    Und so habe ich dieses Buch wieder begeistert gelesen, ich habe mitgefühlt, die Seiten sind einfach nur dahingeflogen...

    Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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  • Mitreißende Geschichte

    Von: Susanne Neumann Datum: 22. August 2019

    Eigentlich wurde schon alles zu diesem Buch geschrieben!
    Ich lese alle Bücher von Hera Lind - ich fand sie alle toll!
    Dieses Buch hat mich wieder vollkommen mitgerissen !
    Es war unterhaltend , spannend ,emotional und interessant !
    Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen ....
    Weiter so Frau Lind , ich liebe ihren erfrischenden Schreibstil !

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  • Über alle Grenzen🏞️

    Von: Readinggirl📖❤ Datum: 20. August 2019

    Hallo, ihr lieben heute kommt eine Rezension zu Über alle Grenzen - Roman nach einer wahren Geschichte



    Daten: -Autorin: Hera Lind
    - Verlag: Diana
    - Preis: Hardcover: 20 €
    - Seiten: 383
    - Erscheinungsjahr: 2019


    Inhalt:
    In dem Buch geht es um das Leben in geteilten Deutschland um Liebe, Familie, Mut und die Flucht. Eine Familie zieht in den späten 1950er Jahren vom Chiemsee nach Thüringen. Sie kommen sich vor wie im Paradies, da der Vater plötzlich Zoo Direktor des Erfurter Zoos wird, für die Kinder Lotte, Bruno und den Schwestern ist dies sehr schön bis die Mauer gebaut wird und Bruno flieht. Bruno ist sehr musikalisch, frisch verheiratet und gerade erst Vater geworden doch es gibt kein Zurück mehr er muss im Westen bleiben. Er ist frei und möchte das seine Familie auch kommt und so fragt er seinen Vater ob er seiner Familie helfen mag zu fliehen.


    Meine Meinung!
    Das Cover fand ich schon sehr ansprechend und als ich zum ersten Mal mir den Klappentext durch gelesen habe wusste ich das es bestimmt sehr spannend wird und so war es dann auch. Das Buch zeigt einem wie die Menschen früher bevor es die Mauer gab und als es dann die Mauer gab gelebt haben zum einen möchte ich hier die Medizinische Versorgung ansprechen sowas gibt es bei uns heute definitiv nicht mehr, wer aber in wie fern krank ist das müsst ihr selbst lesen, da es ein zu großer Spoiler wär.

    Die Charaktere kamen sehr gut rüber und man dachte echt das man das alles selbst erlebt, dies liegt wahrscheinlich daran das es sich um eine wahre Geschichte handelt. Ich finde es schrecklich was die Leute damals mitmachen mussten und bin froh das es heute nicht mehr so ist. Trotzdem allem sollte man nicht vergessen was damals war.

    Schluss endlich war ich sehr begeistert von dem Buch und gebe ihm somit 4 Sterne, da ich am Anfang sehr verwirrt war was da genau passiert und somit ist mir der Einstieg etwas schwer gefallen aber ab Kapitel 5 gab es alles langsam einen Sinn und dann war es ja auch echt gut. Ich kann also jedem das Buch empfehlen der mal eine Geschichte über das geteilte Deutschland lesen möchte.

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  • Es zieht einen regelrecht in den Bann!

    Von: elisalorenz Datum: 12. August 2019

    Dieses Buch hat mich direkt, schon vom Klappentext an, in den Bann gezogen. Ich dachte immer, Hera Lind sei nix für mich. Aber ich bin total positiv überrascht! Dieses Buch wird nicht mein letztes gewesen sein.

    Doch…worum geht’s:
    In den späten 1950er Jahren zog die Familie Alexander, aus ihrer bayrischen Heimat, in den Osten. Vater Alexander bekam einen vielversprechenden Job im Erfurter Zoo. Doch durch den Bau der Mauer und einen scheinbar lapidaren „Gefallen“ wird das Leben der Familie immer mehr auf den Kopf gestellt…Bruno, der einzige Sohn der Familie, erträgt die neue Situation irgendwann nicht mehr und flieht in den Westen. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf…

    Das Buch wird aus der Sicht von Lotti geschrieben – ich hatte immer das Gefühlt „mittendrin“ zu sein.
    Ich selbst war noch Quark im Schaufenster, als es die DDR gab. Jedoch hat man schon so viele, teils furchtbare, Dinge gehört – die auch hier wieder unfassbar sind. Immer mal wieder hatte ich Geschichten über den Überwachungsstaat gehört…aber die Unverfrorenheit mit der man nicht nur aus dem Job entlassen werden konnte, ein Studium oder Zeugnis verweigert wurde, einem die Wohnung gekündigt wurde und man sogar ins Gefängnis kam, ist für mich unvorstellbar. Mich hat dieses Buch sehr nachdenklich gemacht, zumal dies ja keine Einzelfälle waren. Eigentlich dürfte es doch niemanden geben, der nicht froh darüber ist, dass diese Zeiten – zumindest in unserem schönen Deutschland – vorbei sind.

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  • Ein sehr emotionales Buch

    Von: Frau_Heike Datum: 30. Juli 2019

    Inhalt:
    Werner Alexander lebt mit seiner Ehefrau und seinen fünf Kindern im beschaulichen Bayern. In den 50er Jahren erhält der Vater, ein promovierter Tropenmediziner, ein verlockendes Angebot. Er soll den Posten des Direktors im Erfurter Zoo übernehmen. Die Familie Alexander zieht, mit der Option der Rückkehr nach Bayern, in die in Thüringen gelegene Stadt Erfurt. Für die Kinder beginnt ein Leben wie im Paradies.  Doch dann wird die Mauer gebaut und die Familie Alexander kann nicht mehr zurück nach Bayern und muss in der DDR bleiben. Der einzige Sohn Bruno, ein hochtalentierter Geiger,  kommt mit dieser Situation nicht klar. Er träumt von einem Leben als erfolgreicher Musiker im Westen. Dem frisch verheirateten Bruno gelingt in einer Nacht- und Nebelaktion die Flucht in den Westen. Zurück lässt er Frau und Kind.  Er bittet seinen Vater seiner Frau und seinem Sohn zur Flucht zu verhelfen. Werner Alexander wird dadurch zum Fluchthelfer und das Schicksal der Familie Alexander nimmt seinen Lauf. Die gesamte Familie ist den  Repressalien der Staatssicherheit der DDR ausgeliefert…. Besonders leiden Bruno‘s Eltern und dessen  Schwester Lotti mit Familie. Lotti, die eine besondere Beziehung zu ihrem Bruder Bruno hat, reist mit ihrer Familie im Jahr 1985 offiziell in die BRD aus. Dort macht sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder Bruno, der mittlerweile ins soziale Abseits gerutscht war. Sie findet ihn im Jahr 2010 in einem Pflegeheim in Neumünster. Lotti veranlasst, dass Bruno in ein Pflegeheim nach Bayern umzieht und kümmert sich dort sehr liebevoll um ihn. Missstände im Pflegeheim und bei der Versorgung von ihrem Bruder bleiben hier nicht unerwähnt.
     
    Meine Meinung:
    Es ist schon einige Jahre her als ich ein Buch von Hera Lind gelesen habe. Dieses Buch hier hat mich vom Cover aber mehr noch vom Klappentext angesprochen. Ich habe bei diesem Buch auf eine spannende und interessante Geschichte  gehofft, und ich wurde nicht enttäuscht.
    Im Untertitel des Romans heißt es: Roman nach einer wahren Geschichte. Aber es sind eigentlich die Geschichten von zwei verschiedenen Familien, die Hera Lind gekonnt in einer Geschichte zusammengefügt hat. In ihrem Nachwort lässt sie nicht unerwähnt, dass hier auch einige Details und Ereignisse angepasst werden mussten, damit es eine „runde“ Geschichte wurde. Auch wurde an einigen Stellen die Handlung etwas ausgeschmückt, damit alles gut zusammenpasst. Ich habe das Nachwort der Autorin und die Nachworte der beiden Zeitzeuginnen zuerst gelesen und das war für mich sehr hilfreich.
    Erzählt wird in der Ich-Form aus der Sicht von Lotti. Der Roman ist unterteilt in zwei Erzählstränge. Zum einen die Geschichte der Familie Alexander im Zeitraum vom Umzug nach Erfurt bis zur Ausreise von Lotti und ihrer Familie im Jahr 1985 und zum anderen die Geschichte von Bruno’s Leben im Pflegeheim ab dem Jahr 2010 bis zu seinem Tod. Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift und einer Zeit- und Ortsangabe. Somit wusste man immer in welchem Zeitfenster die Geschichte spielt.
     
    Ich bin gleich sehr gut mit dem Buch gestartet. Hera Lind verfügt über einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Ihre Beschreibungen sind sehr bildhaft, ich konnte mir die einzelnen Charaktere und die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Die beiden Familienschicksale sind sehr gut miteinander verflochten. Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend und ab der Hälfte des Buches hatte sie für mich eine wahre Sogwirkung. Ich wollte nicht aufhören diese fesselnde Familiengeschichte zu lesen. Immer wollte ich wissen, wie es weitergeht, was mit der Familie Alexander geschieht. Zum Ende hin hat sich  der Spannungsbogen nochmal richtig erhöht. Die Geschichte hat Tiefgang, ist spannend und emotional. Die Zerissenheit und die teilweise Hoffnungslosigkeit der Familie Alexander hat die Autorin sehr gut dargestellt. Man wurde mitgenommen in die Welt der ehemaligen DDR,  und es wurde die Seite der DDR beleuchtet, die  weniger schön war. Oftmals schwer vorstellbar, dass es diese Machenschaften der Staatssicherheit gegeben hat, aber leider doch so wahr. Ein schweres und unschönes Stück DDR-Geschichte, welches nicht in Vergessenheit geraten sollte. Einige Dinge sind mir jedoch, so wie sie in dem Roman beschrieben wurden, nicht bekannt. Z. B. , dass es Bananen auf Rezept gab oder, dass man in den Betrieben mit Nachnamen angesprochen wurde und gleichzeitig geduzt wurde. Das war meines Wissens nach nur unter Parteigenossen üblich. Aber dies hat der sehr emotionalen und berührenden Geschichte in keiner Weise geschadet.

    Fazit:
    Ein fesselndes Buch mit welchem dem Leser ein Stück DDR-Geschichte näher gebracht wird. Mir hat das Buch, trotz der erschreckenden Machenschaften der Staatssicherheit der DDR und des schlimmen Schicksals der Familie Alexander, sehr gut gefallen.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Pressestimmen

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  • »Erfolgsautorin Hera Lind ist mit „Über alle Grenzen“ ein bewegender Roman nach einer wahren Geschichte gelungen.« Ostthüringer Zeitung

  • »Eine rührende Tatsachen-Geschichte. Unbedingt lesen. Sehr empfehlenswert!« Oberösterreichisches Journal

  • »Packend bis zur letzten Seite.« Neue Woche

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