Die Frau, die frei sein wollte

Roman nach einer wahren Geschichte

Selma kommt Anfang der 1960er-Jahre als Gastarbeiterkind mit ihren Eltern und Geschwistern aus der Türkei nach Köln. Sie schwebt im siebten Himmel, als sie sich mit siebzehn mit ihrer großen Liebe Ismet verloben darf. Doch ein zufälliges Zusammentreffen mit Orhan wird ihr zum Verhängnis. Arglos steigt Selma in das Auto des ihr fast unbekannten Mannes – was dann passiert, ist ein einziger Albtraum. Sie verliert ihre Ehre und ihre Freiheit, und das Glück mit Ismet zerplatzt für immer. Sie gehört nun Orhan. Aber Selma gibt nicht auf...

Leserstimmen

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  • Schweres Schicksal einer jungen Türkin, oder schwere häusliche Gewalt

    Von: EuleHetty Datum: 24. Mai 2020

    Zunächst einmal ist das mein erstes, aber bestimmt nicht letztes Hera Lind Buch. Die Autorin hat einen schönen flüssigen Schreibstil. :-)
    Selma ein türkisches Gastarbeiterkind wächst unter moderner, denoch traditionell strenger Erziehung auf. Lange Zeit bestimmen andere Menschen über ihr Leben und Schicksal, bevor sie endlich den Mut findet, es in die eigene Hand zu nehmen.
    ACHTUNG SPOILER:
    Unter tragischen Umständen, aufgrund ihrer jungen Naivität gerät sie an einen Ehemann, der sie jahrelang terrorisiert, körperlich und psychisch. Ihre Familie ahnt etwas, fragt aber nicht direkt nach und ist eher mit den eigenen Problemen beschäftigt. Selma erzählt ihre Leidensgeschichte ihrem 2. Lebensgefährten, der vieles nicht nachvollziehen konnte. Warum sie sich nicht schon eher befreit hat usw. So springt die Geschichte in verschiedene Zeiten ihrer Jugend, Kindheit, Gegenwart hin und her. Um zu erklären warum Selma so gehandelt hat.
    Andererseits handelt die Geschichte von häuslicher Gewalt. Wo eine Frau endlich den Mut findet daraus herauszubrechen, um ein neues Leben zu beginnen.

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  • Fesselnd, ergreifend, berührend

    Von: JSMD Datum: 14. Februar 2020

    Dieses Buch ist sooo berührend und schockierend. Was diese Frau durchgemacht hat ... unfassbar. Und das kann so auch nebenan passiert sein. Oder findet man es heute noch? Hoffentlich nicht.
    Der Schreibstil ist leicht zu lesen, man ist sofort im Geschehen, fühlt sich "wie dabei".
    Ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung.

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  • Ein Buch das Sensibilisiert!

    Von: Graziella Bellusci Datum: 28. September 2019

    Dieses Buch hat mich direkt am Anfang , in seinem Bann gezogen. Durch wahre Begebenheit , musste ich manchmal bewusst eine Pause machen.So sehr hat mich die Geschichte Selmas berrührt. Eine starke Frau, die nie den Glauben verloren hat,trotz Begegnungen mit Menschen die Sie maßlos verletzt haben.Sich dessen aber vielleicht nie wirklich bewusst wahren. Ein tolles Buch das, beweist das nichts unmöglich ist.Selbst wenn jegliche Hoffnung zu schwinden scheint.

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  • Aufgewühlt! Schockiert! Trotzdem Glücklich...

    Von: SarielaBooks Datum: 1. September 2019

    An erster Stelle möchte ich mich bei Diana Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken.

    Viele von uns haben, allein durch die heutigen Medien schon öfters von häuslicher Gewalt gehört. Männer, die ihre Frauen als Eigentum ansehen, sie auf Schritt und Tritt bewachen, die das Selbstbewusstsein ihrer Frauen gegen Null drücken und sich als der besten Ehemann der Welt sehen. Die Frau muss gehorchen, Hausarbeit erledigen, den ehelichen Pflichten nachkommen und zwar dann wann es dem Herrn beliebt, die Kinder erziehen und sie darf bloß keine eigene Meinung haben. Aber wie geht es diesen Frauen? Sind sie glücklich? Was spielt sich hinter verschlossenen Türen ab? Genau um dies geht es in Hera Lind´s Werk „Die Frau, die frei sein wollte“.
    Dies ist nicht nur ein Roman – sondern er ist wirklich so passiert. Hier mitten unter uns!

    Puh, also ich muss sagen, diese Story hat es in sich. Es ist kein Buch für zart besaitete Leser. Auch ich musste bei dem ein oder anderen Kapitel kurz schlucke und habe mich gefragt, wie so etwas in der heutigen Zeit noch sein kann. Oftmals ist das Wort Ehre gefallen und Tradition. Klar, andere Kultur – andere Sitten. Ob dies nun türkisch, kurdisch oder sonst etwas ist. Aber eine Frau, wie – sorry- den letzten Dreck zu behandeln – ich war entsetzt.
    Gott sei Dank haben wir es hier mit einer sehr starken Frau zu tun, die sich nicht unterkriegen lässt und versucht, trotz massiven Widerstand und Rückschlägen, ihr Leben zu leben.
    Wenn ihr dieses Buch lest, seid euch bewusst, es wird hart, aber durch Selma und ihre Kraft trotz allem wunderschön.

    Wie gewohnt ist Hera Lind´s Schreibstil wieder sehr flüssig und allein durch dieses schwierige Thema, hält sie den Spannungsbogen extrem hoch. Anhand der Jahreszahlen in den Kapitelüberschriften fällt es dem Leser sehr leicht vom hier und jetzt in die Vergangenheit mitgenommen zu werden. Mir persönlich haben die Kapitel „Damals“ sehr gut gefallen und man konnte sich noch besser in Selma hineinversetzen.
    Die Protagonisten sind allesamt sehr gut gezeichnet. Ihr werdet 75% der hier erscheinen Personen nicht mögen, aber das müsst ihr auch nicht. Jedoch wäre die Geschichte ohne diese nie so passiert. Ich für meinen Teil bin froh, dass Selma zu einer so starken Person geworden ist. Viele wären daran zerbrochen.

    Für mich ist „Die Frau, die frei sein wollte“ ein Buch, welches mich schockiert und gleichzeitig glücklich zurück gelassen hat. Schockiert darüber, dass es solche Zustände mitten unter uns immer noch gibt. Dass sich Keiner traut, diesen Frauen zu helfen. Dass die Frauen der Meinung sind, dass dieses „Leben“ so wie es ist normal ist. Dass auch den Verwandten mehr oder weniger die Hände gebunden sind – Tradition und so. Diese Liste könnte ich noch ewig fortführen, so sehr habe ich mich stellenweise aufgeregt.
    Glücklich darüber, dass es Selma geschafft hat.
    Und ich hoffe, dass es vielen Menschen ein klein wenig die Augen öffnet und dass vielleicht mehr Frauen den Absprung schaffen. Denn Frauen sind keine Menschen zweiter Klasse.

    Liebe Hera Lind,
    Liebe Selma,
    vielen Dank, dass ihr diese Geschichte aufgeschrieben habt!

    5 Sterne!

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  • Die Frau die frei sein wollte

    Von: Sabine Beiler Datum: 12. Juni 2019

    Hallo,
    Bin eigentlich keine Leseratte,aber das Buch war so emotional, dass ich es in ein paar Tagen fertig hatte.Habe es alles vor Augen gehabt als wäre ich dabei gewesen.
    Selma ist eine tolle starke Frau....
    Hut ab!!!

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Pressestimmen

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  • »Ein Roman, der unter die Haut geht und aufrüttelt. Unbedingt lesenswert! « Tina

  • »Eine berührende Geschichte aus dem Leben, in dem Hera Linds Wortwitz einer Warmherzigkeit weicht, die hier eher angebracht ist.« Ruhr Nachrichten

  • »Ein bewegender Tatsachenroman von Bestsellerautorin Hera Lind über das Schicksal einer jungen Türkin mitten in Deutschland« reisetravel

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