Über alle Grenzen

Roman nach einer wahren Geschichte

Voller Begeisterung zieht die bayrische Familie Alexander in den späten 1950er-Jahren vom Chiemsee nach Thüringen, wo der Vater Direktor im Erfurter Zoo wird. Ein Paradies für die Kinder Lotte, Bruno und deren Schwestern. Doch dann wird die Mauer gebaut, und es gibt kein Zurück. Obwohl der musikalisch hochtalentierte Bruno gerade frisch verheiratet und Vater geworden ist, flieht er Hals über Kopf in den Westen. Er ist frei, hinterlässt aber eine geschockte Familie, deren Leben nun vollends aus den Fugen gerät. Besonders als Bruno den Vater anfleht, seiner Frau und dem Baby zur Flucht zu verhelfen ...

Leserstimmen

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  • Ja, so war es!

    Von: Christina Datum: 16. April 2020

    Ein unheimlich bewegendes Buch - selten war ich beim Lesen so gefesselt. Und ich habe mich an vielen Stellen in meine Jugend zurückversetzt gefühlt und konnte bestätigen, was fast schon vergessen ist und an vielen Stellen verblasst. Doch diese Erinnerungen und Erlebnisse sind wichtig und dürfen nicht vergessen werden - nicht zuletzt für die Opfer!
    Ich habe meiner Tochter (21) das Buch zum Lesen gegeben und sie ist auch sehr fasziniert und fragt oft - War das wirklich so? Ja, so war es!

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  • Ein Ost-/ Westdrama

    Von: franzip86 Datum: 26. Dezember 2019

    Als der Familienvater der Alexander's ein tolles Jobangebot im Erfurter Zoo erhalten hat, ahnt die ganze Familie noch nicht was auf sie zukommt. Denn mit dem Bau der Mauer, steht auch der Familie eine Ausreise in die BRD im Weg. Die Familie versucht sich anzupassen und ihrem Schicksal ihren Lauf lassen. Nur Sohn Bruno, ein begnadeter Geiger wagt den Ausstieg und flüchtet in die BRD. Unter dieser Flucht muss die ganze Familie leiden...

    In der Gegenwart sucht Lotte verzweifelt nach ihrem Bruder Bruno, als sie ihn in einem Pflegeheim, total verwahrlost findet, steht für sie eins fest, sie will ihm sein restliches Leben noch in Würde zu Ende bringen lassen...

    Ich bin selbst in die DDR hineingeboren worden, aber ich komme aus einer Familie die sich komplett angepasst hat und sich dem Regime hingenommen hat. Ich habe es oft nicht verstanden, dass meine Familie etwas gegen Leute hatte, die zu DDR-Zeiten in den Westen abgehauen sind! Heute und nach einigen solchen Büchern, kann ich dies etwas verstehen, auch wenn ich nicht verstehe, warum so viele Leute Linientreu waren und sich nicht gewehrt haben!

    Und so habe ich dieses Buch wieder begeistert gelesen, ich habe mitgefühlt, die Seiten sind einfach nur dahingeflogen...

    Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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  • Mitreißende Geschichte

    Von: Susanne Neumann Datum: 22. August 2019

    Eigentlich wurde schon alles zu diesem Buch geschrieben!
    Ich lese alle Bücher von Hera Lind - ich fand sie alle toll!
    Dieses Buch hat mich wieder vollkommen mitgerissen !
    Es war unterhaltend , spannend ,emotional und interessant !
    Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen ....
    Weiter so Frau Lind , ich liebe ihren erfrischenden Schreibstil !

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  • Über alle Grenzen🏞️

    Von: Readinggirl📖❤ Datum: 20. August 2019

    Hallo, ihr lieben heute kommt eine Rezension zu Über alle Grenzen - Roman nach einer wahren Geschichte



    Daten: -Autorin: Hera Lind
    - Verlag: Diana
    - Preis: Hardcover: 20 €
    - Seiten: 383
    - Erscheinungsjahr: 2019


    Inhalt:
    In dem Buch geht es um das Leben in geteilten Deutschland um Liebe, Familie, Mut und die Flucht. Eine Familie zieht in den späten 1950er Jahren vom Chiemsee nach Thüringen. Sie kommen sich vor wie im Paradies, da der Vater plötzlich Zoo Direktor des Erfurter Zoos wird, für die Kinder Lotte, Bruno und den Schwestern ist dies sehr schön bis die Mauer gebaut wird und Bruno flieht. Bruno ist sehr musikalisch, frisch verheiratet und gerade erst Vater geworden doch es gibt kein Zurück mehr er muss im Westen bleiben. Er ist frei und möchte das seine Familie auch kommt und so fragt er seinen Vater ob er seiner Familie helfen mag zu fliehen.


    Meine Meinung!
    Das Cover fand ich schon sehr ansprechend und als ich zum ersten Mal mir den Klappentext durch gelesen habe wusste ich das es bestimmt sehr spannend wird und so war es dann auch. Das Buch zeigt einem wie die Menschen früher bevor es die Mauer gab und als es dann die Mauer gab gelebt haben zum einen möchte ich hier die Medizinische Versorgung ansprechen sowas gibt es bei uns heute definitiv nicht mehr, wer aber in wie fern krank ist das müsst ihr selbst lesen, da es ein zu großer Spoiler wär.

    Die Charaktere kamen sehr gut rüber und man dachte echt das man das alles selbst erlebt, dies liegt wahrscheinlich daran das es sich um eine wahre Geschichte handelt. Ich finde es schrecklich was die Leute damals mitmachen mussten und bin froh das es heute nicht mehr so ist. Trotzdem allem sollte man nicht vergessen was damals war.

    Schluss endlich war ich sehr begeistert von dem Buch und gebe ihm somit 4 Sterne, da ich am Anfang sehr verwirrt war was da genau passiert und somit ist mir der Einstieg etwas schwer gefallen aber ab Kapitel 5 gab es alles langsam einen Sinn und dann war es ja auch echt gut. Ich kann also jedem das Buch empfehlen der mal eine Geschichte über das geteilte Deutschland lesen möchte.

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  • Es zieht einen regelrecht in den Bann!

    Von: elisalorenz Datum: 12. August 2019

    Dieses Buch hat mich direkt, schon vom Klappentext an, in den Bann gezogen. Ich dachte immer, Hera Lind sei nix für mich. Aber ich bin total positiv überrascht! Dieses Buch wird nicht mein letztes gewesen sein.

    Doch…worum geht’s:
    In den späten 1950er Jahren zog die Familie Alexander, aus ihrer bayrischen Heimat, in den Osten. Vater Alexander bekam einen vielversprechenden Job im Erfurter Zoo. Doch durch den Bau der Mauer und einen scheinbar lapidaren „Gefallen“ wird das Leben der Familie immer mehr auf den Kopf gestellt…Bruno, der einzige Sohn der Familie, erträgt die neue Situation irgendwann nicht mehr und flieht in den Westen. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf…

    Das Buch wird aus der Sicht von Lotti geschrieben – ich hatte immer das Gefühlt „mittendrin“ zu sein.
    Ich selbst war noch Quark im Schaufenster, als es die DDR gab. Jedoch hat man schon so viele, teils furchtbare, Dinge gehört – die auch hier wieder unfassbar sind. Immer mal wieder hatte ich Geschichten über den Überwachungsstaat gehört…aber die Unverfrorenheit mit der man nicht nur aus dem Job entlassen werden konnte, ein Studium oder Zeugnis verweigert wurde, einem die Wohnung gekündigt wurde und man sogar ins Gefängnis kam, ist für mich unvorstellbar. Mich hat dieses Buch sehr nachdenklich gemacht, zumal dies ja keine Einzelfälle waren. Eigentlich dürfte es doch niemanden geben, der nicht froh darüber ist, dass diese Zeiten – zumindest in unserem schönen Deutschland – vorbei sind.

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