HERA LIND

Leserstimmen

Haben Sie einen Roman von Hera Lind gelesen? Wir sind sehr gespannt auf Ihre Meinung!
Nutzen Sie hierzu bitte das Rezensionsformular.

Weitere Lesermeinungen

Die Frau, die frei sein wollte

Juliaweg

21. Dezember 2018

Spannend bis zur letzten Seite

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn sehr viel Gewalt vorkommt. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen und mitgefiebert, wann sie endlich den Qualen entkommt.


Die Frau, die frei sein wollte

Willmina

18. Dezember 2018

Traurig aber Wahr

Nachdem ich einige Seiten gelesen habe, dachte ich "aha, wieder so ein Klischee Buch". Ich las weiter und merkte schnell dieses Buch ist doch anderes und die Geschichte hatte mich in ihren Bann gezogen.
Es zeigt gut, wie manipulierbar junge Mädchen sind und welch großen Einfluss unsere Familien auf uns haben. Dies ist nicht nur ein Problem der im Buch beschriebenen Kultur.
Es ist mitreizend und mitfühlend geschrieben und hat mich das ein oder andere feuchte Auge gekostet.


Die Frau, die frei sein wollte

Manu

18. Dezember 2018

Bewegend und fesselnd

Sehr gut geschrieben,wenn man angefangen hat,fällt es schwer das Buch wegzulegen.Frau leidet mit der Huptperson förmlich mit und ist froh in einer liebevollen Beziehung zu leben.


Die Frau, die frei sein wollte

Natalia J.

17. Dezember 2018

Fesselnd

Ich wollte nur mal anfangen um zu schauen, was mich erwartet. Nun ich habe angefangen und es war nicht leicht das Buch wie weg zulegen. Das hat mich schon nach paar Seiten gefesselt. Vielleicht auch mit dem Hintergedanken dass es wirklich alles passiert ist. Ich musste mich zwingen das Buch weg zu legen, aber auch danach ließ mich die Geschichte nicht los.
Es ist berührend und so gut geschrieben, dass ich nachvollziehen konnte wie Frau gelitten hat. Aber auch die Momente wo sie glücklich war, konnte man nur denken: Wie stark ist diese Frau.
In 3 Tagen habe ich das Buch durch und kann und werde es jedem weiter empfehlen, der gerne Geschichten nach wahren Begebenheiten liest.
LG Natalia J.


Die Frau, die frei sein wollte

Nicolotta

16. Dezember 2018

Ein Plädoyer für alle Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden...

Das Buch „Die Frau, die frei sein wollte“ von der Autorin Hera Lind ist 2018 im Diana-Verlag erschienen. Es beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte der jungen Türkin Selma, die kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrer Jugendliebe Ismet von Orhan, dem seinerzeit abgelehnten Bräutigam, entführt wird. Damit beginnt für Selma ein Leidensweg, der sie für lange Zeit den Glauben an sich selbst, an ihre Familie und an das Leben verlieren lässt.

Selma ist die Hauptprotagonistin des Buches und erzählt in der Ich-Perspektive. Die weiteren Personen, geben den Rahmen der Geschichte und werden nicht weiter vertieft. Die Handlung spielt zwischen 1966 und 2013. Die Autorin springt in der Zeit immer wieder vor und zurück, um für den Leser nach und nach immer mehr Hintergründe aufzudecken. Dies tut der Lesbarkeit des Buches aber keinen Abbruch und man kann der Handlung gut folgen.

Selma wächst in einer nach außen hin modernen türkischen Familie auf, wird aber immer klein gehalten, was durch ihren Kosenamen „Spatzenhirn“, der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, verdeutlicht wird und ihre Stellung/Wertschätzung innerhalb der Familie symbolisiert. Sie hat wenig Selbstvertrauen und sucht die Schuld für ihre Situation bei sich, wodurch sie handlungsunfähig wird und niemanden wirklich um Hilfe bittet. Alle ahnen zwar etwas von dem Martyrium, das sie in ihrer Ehe erlebt, aber lassen sich mit Lippenbekenntnissen abspeisen und unternehmen nichts, teilweise aus Angst, aber insbesondere aufgrund von traditionellen Vorstellungen, denn Selma's Familie, insbesondere ihr Vater, gibt sich zwar vordergründig modern, ist aber tatsächlich noch traditionellen, erzkonservativen Verhaltensmustern verschrieben.

Nach der Geburt ihrer Tochter Elif erlangt Selma mit Hilfe ihres älteren Bruders Cihan nach und nach wieder etwas Selbstständigkeit und Selbstvertrauen, was ihre Situation aber nur noch verschlimmert, da Orhan befürchtet, die Kontrolle über sie zu verlieren. Die Situation eskaliert... An dieser Stelle will ich nicht zu viel verraten, nur soviel, dass hier der Wendepunkt der Geschichte ist und Selma nach und nach zu sich selbst findet, wobei aber noch ein langer und steiniger Weg vor ihr liegt.

Selma's Geschichte steht stellvertretend für die vielen Fälle von häuslicher Gewalt und Demütigung von Frauen, die es leider immer noch gibt. Die Autorin bedient sich bei der Erzählung sämtlicher Klischees, aber auch, wenn nur ein Teil davon in der Realität stattfindet, dürfen wir davor nicht die Augen verschließen. Das Buch regt in jedem Fall zum Nachdenken und Überdenken der eigenen Haltung an. Wenn alle weniger gleichgültig wären und stattdessen zuhören, hinsehen und entschlossen handeln würden, wären Frauen wie Selma nicht auf sich allein gestellt und würden leichter „den Weg in die Freiheit“ finden.


Die Frau, die frei sein wollte

emmy

15. Dezember 2018

Sehr bewegend

"Selmas langer Weg in die Freiheit" hat mich sehr berührt und mitgenommen, da es sich bei der Geschichte um einen sehr bewegenden Tatsachenroman handelt. Sehr intensiv und eindringlich wird die Geschichte der Protagonistin erzählt, die Anfang der 60er Jahre als Gastarbeiterkind nach Deutschland kommt.


Die Frau, die frei sein wollte

mk

14. Dezember 2018

Bewegende Geschichte

Selma, mit allen türkischen Normen und Vorstellungen erzogen, wird kurz vor ihrer geplanten Verlobung mit ihrem Wunschmann gekidnappt und erlebt die Unterdrückung einer türkischen Ehefrau, die aus Angst und Scham nicht dagegen angeht. Im Laufe des Buches entwickelt sich die Geschichte aber so, dass sie ihren Fesseln doch noch entkommt.
Eine sehr spannende und auch bewegende Geschichte, die mich gar nicht mehr losgelassen hat. Man lebt und zittert mit Selma und nachdem man anfangs kaum nachvollziehen kann, warum Selma sich nicht gegen ihren brutalen Ehemann wehrt und warum ihre Familie ihr nicht beisteht, versteht man im Laufe des Romans immer mehr der türkischen Mentalität.


Die Frau, die frei sein wollte

Silvia B.

13. Dezember 2018

Liest sich gut

Es ist toll geschrieben, dass man unbedingt weiter lesen möchte - auch wenn man aufgrund einer anderen Kultur manches nicht nachvollziehen kann. Bewundernswerte frau, was sie alles ausgehalten hat und dann noch erreicht hat.


Hinter den Türen

Patricia Scheffold

12. Dezember 2018

Ich liebe Ihre Bücher

Liebe Frau Lind, ich habe ALLE Tatsachenbücher von Ihnen gelesen...und muss jetzt wohl bis Mai 19 warten, bis das nächste rauskommt ...vielen Dank für die Bücher: ich kann da immer nicht mehr aufhören und finde diese Schicksale so interessant. Großes Lob an Sie!! Und an die Menschen, die ihre Geschichten erzählen. DANKE!!!!


Die Frau, die frei sein wollte

Verena

11. Dezember 2018

Ein Roman mit Nachklang

Der Roman „Die Frau, die frei sein wollte“ hat mich beeindruckt. Hera Lind beschreibt hier die wahre Geschichte einer jungen Deutsch-Türkin, die in einem stark patriarchisch geprägten Umfeld aufwächst. Immer wieder fügt sie sich ihrem vermeintlichen Schicksal, dass ihr einen gewalttätigen Ehemann zur Seite gestellt hat. Hilfe kann sie kaum erwarten, da Ehre und Stolz der Familie beschmutzt werden könnten.
Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, warum die Protagonistin sich über so eine lange Zeit diesem Martyrium aussetzt, wieso sie nicht aufbegehrt und sich aus ihren Fesseln löst. Sie möchte frei sein, kann sich aber aufgrund ihre indoktrinierten Erziehung nicht aus ihrer Situation lösen.
Das Buch steht meiner Meinung exemplarisch dafür, wie sehr Erziehung bzw. erlernte gesellschaftliche Konventionen einen Menschen prägen können. In diesem Fall fast bis zur Selbstaufgabe. Umso stärker, dass die Hauptperson es schafft, sich letztendlich doch zu befreien und ein neues Leben zu beginnen. Ein Vorbild für Frauen in der gleichen oder ähnlichen Position! Deshalb lesenswert!
Einzig und allein der Schreibstil war nicht so mein Fall. Zwischendurch zog sich das Buch etwas und die Schreibweise war teilweise etwas „platt“.