Hinter den Türen

Roman nach einer wahren Geschichte

Juliane Bressin hat sich eine fast perfekte Welt geschaffen: treuer Mann, zwei wohlerzogene Kinder, Vollwertkost, Biomüll, Bullerbü. Warum also nicht „drei ganz normale Kinder“ aufnehmen, die übergangsweise eine Pflegefamilie suchen? Doch bald nach Ankunft der Kinder stürzt Julianes hellblauer Himmel ein. Was haben die kleinen Wesen mit thailändischen Wurzeln erlebt? Woran ist der Vater gestorben, und warum liegt die Mutter im Koma? Hüten sie ein dunkles Geheimnis? Schon nach wenigen Monaten steht Juliane mit ihrer eigenen Familie an einem Abgrund ...

Leserstimmen

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  • Missbrauch ...

    Von: Diane Jordan Datum: 15. September 2019

    Hinter den Türen

    Diane Jordan

    Das Cover meines neuesten Taschenbuchs sieht auf den ersten Blick recht unspektakulär aus. Man sieht, durch ein geöffnetes weißes Gartentor, in einen Kleingarten, mit einer heruntergekommen Parzelle. Die Türen des Schrebergartenhäuschens sind leicht geöffnet, es sieht aus als ob rötliches Licht nach außen dringt. Es wirkt etwas schmierig und unappetitlich. An die Hütte angelehnt steht ein kleines Kinderrad. In roten Lettern prangt der Name Hera Lind auf dem Einband. In blauer Schrift der Titel: Hinter den Türen. Der Klappentext liest sich gut. Neugierig fange ich an zu lesen. Die Geschichte geht mir tief unter die Haut. Fassungslos und gebannt verschlinge ich den Roman in kürzester Zeit. Ich kann gar nicht glauben, was ich da zu lesen bekomme. Abgründe tun sich auf und ich bekomme mein Kopfkino gar nicht mehr in den Griff. Ein wenig erinnert mich die Story, an den aktuellen Prozess um Missbrauch auf dem Lügder Campingplatz. Aber hier ist es eine Pfegefamilie, die frohen Mutes und guten Willens sind und so mit in den Sumpf und Morast und furchtbarsten menschlichen Abgründe konfrontiert werden. Schon bald müssen sie feststellen, dass auch die ihnen anvertrauten Schützlinge schlimmstes erdulden mussten. Schonungslos offenbart die Autorin, was sich „Hinter den Türen“ abspielt. Und wie dramatisch es in der neuen Familie, mit den drei deutsch-thailändischen Kindern, dem Jugendamt und dem Vormund von statten geht. Kleinste Entscheidungen dürfen nicht normal und aus dem Bauch heraus getroffen werden. Alles wird blockiert oder boykottiert. Alptraummäßig, schonungslos und abartig zugleich. Thailand Sex in Schrebergarten Idylle. Besonders widerwärtig ist es, wenn auch wie hier, kleine Kinder mit im Spiel sind, die nicht geschützt werden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in dem Taschenbuch nur die Spitze des Eisberges beschrieben wird. Hochaktuell und sehr brisant, wie ich finde. Das Buch rüttelt auf und lässt einen nicht mehr los. Einfühlsam und sehr behutsam setzt sich die Pflegefamilie für ihre drei Schützlinge ein. Verändert einiges und hilft den Kindern sensationell, allerdings unter dramatischen und einschneidenden Umständen für ihr eigenes Familienleben.

    Inhalt:

    Juliane Bressin hat sich eine fast perfekte Welt geschaffen: treuer Mann, zwei wohlerzogene Kinder, Vollwertkost, Biomüll, Bullerbü. Warum also nicht „drei ganz normale Kinder“ aufnehmen, die übergangsweise eine Pflegefamilie suchen? Doch bald nach Ankunft der Kinder stürzt Julianes hellblauer Himmel ein. Was haben die kleinen Wesen mit thailändischen Wurzeln erlebt? Woran ist der Vater gestorben und warum liegt die Mutter im Koma? Hüten sie ein dunkles Geheimnis? Schon nachwenigen Monaten steht Juliane mit ihrer eigenen Familie an einem Abgrund ...
    Autorin:
    Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie »Die Frau, die zu sehr liebte«, »Hinter den Türen« und »Die Frau, die frei sein wollte« eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.
    Weitere Bücher:
    „Der Mann, der wirklich liebte“, „Die Frau, die frei sein wollte“, „Mein Mann, seine Frauen und ich“, „Die Frau, die zu sehr liebte“, „Vergib uns unsere Schuld“, „Über alle Grenzen“, „Himmel und Hölle“, „Tausendundein Tag“, „Kuckucksnest“, „Die Sehnsuchtsfalle“ und viele mehr...
    Fazit: 5***** Der Roman „Hinter den Türen“, (nach einer wahren Geschichte) von Hera Lind, ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 384 unter die Haut gehende Seiten. Besonders gut gefallen hat mir, auch das Nachwort der Protagonistin Juliane Bressin.

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  • Pflegefamilie gesucht für "Normale Kinder"

    Von: Leseratte Austria Datum: 11. September 2019

    „Hinter den Türen“ ein Roman nach einer wahren Geschichte von Hera Lind im Diana Verlag erschienen. Mit 398 Seiten. In der Ich Form von Juliane geschrieben.
    Juliane Bressin ist mit ihrer Familie glücklich, ihrem Mann Jonathan, Tim 9 Jahre, Lilli 11 Jahre und Hündin Socke. Sie leben in einem kleinen Häuschen und üben soziale Berufe aus. Eines Tages liest Juliane in der Zeitung, es gibt drei Thailändische Kinder in ihrer Nähe die eine Pflegefamilie suchen.
    Kurzerhand ruft sie bei der angegeben Telefon Nummer an und trifft dabei auf Frau Nölle. Sie erklärt es seien „normale Kinder“ , Vater Deutscher Tod und Mutter aus Thailand liegt im Koma. Die Kinder sind sechs, zehn und zwölf Jahre alt. Zurzeit wohnen sie im Kinderheim und eine Stiftung betreut sie Finanziell. Wenn Juliane und ihre Familie tatsächlich die Kinder als Pflegekinder aufnehmen wollen, verlangt Frau Nölle Termine, Bewerbungsunterlagen und vieles mehr.
    Familie Bressin beschließt gemeinsam, es zu versuchen. Aber zu dem Zeitpunkt wissen sie noch gar nicht was auf sie zukommen wird. Denn so einfach geht das nicht. Viele Behörden reden mit und auch Fr. Nölle ist ein Fall für sich.
    Wird es der Familie gelingen die Kinder bei ihnen auf zunehmen und eine glückliche „normale Familie“ zu werden? Welche Schwierigkeiten, Gefahren könnten die Kinder bereits erfahren haben? Aus welchem Hintergrund stammen die Kinder? Ist da etwa auch Missbrauch und Gewalt vorgefallen bei den „normalen Kindern“? Es liegt eine spannende, nervenaufreibende Zeit vor ihnen allen. Wird alles gut werden?
    Meine Meinung: Eine liebevolle, tragische, spannende, Nervenaufreibende Geschichte mit wahrem Hintergrund. Ich konnte immer wieder mit Juliane mitfühlen, und selbst dabei einiges lernen. Da es uns „Normalen“ gut geht, sollte es doch auch allen anderen gut gehen! Die Geschichte hat manches Mal eine Wendung genommen, die ich nicht erwartet hätte. Eine Echte und Authentische Familie wagt einen großen Schritt und musste mit den laufenden Veränderungen zurechtkommen. Auch die Behörden legen einem immer wieder Steine in den Weg – wie so oft bei vielen verschiedenen Themen. Das Cover lässt eine nicht alltägliche Geschichte erwarten! 5von 5 Sternen

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  • Bewegend

    Von: Birgit Datum: 24. Mai 2019

    Eigentlich sind alle Biografien von Hera Lind ein Garant für ein Eintauchen in die Geschichte. Aber diese Biografie ist meiner Ansicht nach die bewegendste von allen Büchern. Ich hab mir dafür eine Nacht um die Ohren schlagen müssen, da ich es nicht weglegen konnte.
    Unvorstellbar, was das Schicksal für manche Menschen bereit hält.

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  • Spannende, berührende Bücher

    Von: Gertraud Göllner Datum: 19. Mai 2019

    In letzter Zeit habe ich 11 Ihrer Bücher gelesen - verschlungen. Das letzte, das heute fertig gelesen wurde ist: "Die Frau die frei sein wollte:"
    Alle Ihre Bücher, die ich in der Bücherei bekommen konnte waren sehr spannend, berührend und für mich auch lehrreich.
    Ich freu mich schon auf eine Neuerscheinung.
    Mit freundlichen grüßen
    Gerti G (76)

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  • Ich liebe Ihre Bücher

    Von: Patricia Scheffold Datum: 12. Dezember 2018

    Liebe Frau Lind, ich habe ALLE Tatsachenbücher von Ihnen gelesen...und muss jetzt wohl bis Mai 19 warten, bis das nächste rauskommt ...vielen Dank für die Bücher: ich kann da immer nicht mehr aufhören und finde diese Schicksale so interessant. Großes Lob an Sie!! Und an die Menschen, die ihre Geschichten erzählen. DANKE!!!!

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Pressestimmen

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  • „Die Wow-Botschafterin Hera Lind.“ Magazin Meins

  • „Hera Lind erzählt diese erschütternde Geschichte von einer starken, mutigen, sehr sozial eingestellten Frau einfühlsam und mit dem von ihr gewohnten Witz.“ Ruhr Nachrichten

  • »Ein Tatsachenroman, der lange nachhallt.« Mainhattan Kurier

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